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Guardia - Elektromagnetische Abschirmung zum Schutz vor Elektrosmog

Der Schutz vor Elektro-Smog ist in aller Munde, das Internet bietet eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Studien, Untersuchungen und Meinungen zu diesem Thema. Während die eine Hälfte der Studien von Gefahren für die Gesundheit spricht, bewertet die andere Hälfte die elektromagnetische Strahlung als unbedenklich. Wir sind Spezialisten für Tapeten und keine Mediziner, deshalb möchten uns weder der einen noch der anderen Meinung anschließen. Wenn man es vereinfacht ausdrücken will, könnte man aber sagen, dass Elektro-Smog die Gesundheit zumindest nicht fördert.

In diesem Beitrag erklären wir zwei unterschiedliche Nutzungen unserer Tapete GUARDIA - Elektromagnetische Abschirmung:

  • das Schützen vor elektromagnetischen Strahlungen in der privaten Wohnung
  • das Unterbinden von RFID-Interferenzen zwischen Lager und Verkauf im Einzelhandel

Wir sind praktisch überall, wo wir uns aufhalten, künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, die insgesamt als Elektrosmog bezeichnet werden. Es beginnt bei der eigenen Handynutzung, beim WLAN in der Wohnung, im Büro oder in der Schule. Insbesondere Sendemasten der Mobilfunkgesellschaften sorgen oftmals für Unbehagen. Aber auch normale Stromleitungen erzeugen Elektro-Smog. Elektrohypersensible Menschen leiden darunter, berichten von Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Hautveränderungen.

Der Großteil der Menschen bemerkt jedoch keine negativen Auswirkungen, langfristige Studien über die Reaktionen des Körpers über ein Menschenleben hinweg liegen noch nicht verlässlich vor. Hat man selbst Bedenken gegenüber Elektro-Smog und möchte sich schützen, so ist dies im besten Fall rein prophylaktisch gegenüber dem, was eventuell spätere Langzeitstudien feststellen werden.

Die Idee hinter unserer Tapete GUARDIA ist dem Körper zumindest für einige Stunden des Tages eine Entlastung zu bieten, speziell wenn wir schlafen und der Organismus regeneriert. Das Schlafzimmer und besonders das Kinderzimmer bieten sich an, um dort die Dosis an elektromagnetischen Strahlen auf ein geringstmögliches Maß zu reduzieren. Bitte beachten Sie jedoch, dass es immer nur um eine Reduzierung geht, ein vollkommener Schutz ist nahezu unmöglich.

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Vor welchen Arten von elektromagnetischen Strahlen schützt die Tapete GUARDIA?

  • Hochfrequente Felder:

Darunter fallen Mobilfunk, WLAN, Schnurlostelefone, kabelloses Zubehör, aber auch Radar, militärische Überwachung, Amateurfunk, Rundfunk und Fernsehen sowie RFID-Etiketten im Einzelhandel.

  • Niederfrequente Felder:

Hierbei geht es um stromführende Leitungen in Wänden, Elektrogeräte die daran angeschlossen sind, Transformatorenhäuser oder Hochspannungsleitungen.

Woher stammt die Expertise, um solch eine Tapete zu konstruieren und zu fertigen?

Unser Produktionspartner für GUARDIA stellt bereits seit 15 Jahren Spezialtapeten für Krankenhäuser her, mit denen zum Beispiel Räume für Hirnstrommessungen und Kernspintomographie gegen elektromagnetische Strahlung abgeschirmt werden. Ein anderes Anwendungsgebiet ist der Abhörschutz in Botschaftsgebäuden und Forschungseinrichtungen, der ebenfalls mit Spezialtapeten bewerkstelligt wird. Die Referenzliste umfasst viele bekannte Namen der Deutschen Industrie sowie nahezu alle größeren Krankenhäuser und Universitätskliniken in Europa.

Wie funktioniert die Tapete, warum schützt sie vor elektromagnetischen Strahlen?

Die Tapete GUARDIA sieht aus wie eine ganz normale Vlies-Tapete in der Farbe Grau. Sie ist weder besonders schwer noch besonders dick. Die reflexionsmindernde Funktion entsteht allein aus Carbonfasern, die bereits in der Produktion des Tapetenvlies-Materials eingearbeitet wurden. Vereinfacht gesagt wandelt die Tapete die hochfrequente Strahlung in Wärme um. Die Abschirmfähigkeit verbraucht sich nicht, es wird nichts abgenutzt, da es sich um einen rein physikalischen Effekt handelt.

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Enthält die Tapete GUARDIA schädliche Bestandteile?

Nein! Die verwendeten Carbonfasern sind besonders langfaserig und stellen deshalb keine Gefahr für die Raumluft dar. Weiterhin ist die Tapete nicht metallisch und nicht ferromagnetisch. Das Tapetenvlies von GUARDIA ist atmungsaktiv wie bei jeder anderen Vliestapete. Das Material ist zudem ökologisch unbedenklich und schwer entflammbar, weshalb es auch in öffentlichen Gebäuden mit Brandschutzauflagen verwendet werden kann.

An welche Wände des Raumes soll ich GUARDIA anbringen?

Theoretisch vorstellbar wäre eine vollflächige Auskleidung des Raumes, also alle Wände incl. Decke und Fußboden. Wenn Sie zudem noch Fenster und Türen mit Abschirm-Textilien oder Abschirm -Folien schützen, entstünde ein sogenannter Faradayscher Käfig. Dies ist in der Realität aber wenig praktikabel und auch selten notwendig. Eine Teilabschirmung ist in der Regel vollkommen ausreichend und löst das Problem mit so wenig Aufwand wie möglich. Nachträgliche Ergänzungen sind jederzeit noch möglich.

Identifizieren Sie zuerst die Richtung, aus der die elektromagnetische Strahlung kommt. Befindet sich Ihr WLAN-Router im Nachbarraum, sollten Sie die Wand zu diesem Raum mit GUARDIA tapezieren. Haben Sie einen Nachbarn über sich, dessen Funkwellen Sie blocken möchten, tapezieren Sie die Zimmerdecke. Steht auf der anderen Straßenseite ein Sendemast eines Mobilfunkanbieters, würden Sie die Wand in Richtung dieser Anlage mit GUARDIA abschirmen. Sogar den Fußboden können Sie mit unserem Abschirmvlies schützen, falls sich zum Beispiel unter Ihnen eine Arztpraxis mit Bestrahlungsgeräten befindet. Das Tapetenmaterial kann in dem Fall unter „schwimmend“ verlegte Bodenbeläge wie Laminat, Parkett oder Teppich ausgebreitet werden.

Was geschieht mit Fenstern und Türen innerhalb des Raumes?

Wie bereits erwähnt, sollten Sie Fenster und Türen in den betroffenen Wänden ebenfalls schützen. Dafür eignet sich Tapete leider weniger. Es gibt im Fachhandel aber Stoffe mit eingewebten Abschirmmaterialien, die Sie wie Vorhänge an Fenster und sogar Türen anbringen können. Alternativ bieten sich speziell beschichtete Folien an, die auf die Scheiben geklebt werden. Auch diese gibt es im Fachhandel zu kaufen oder zu bestellen.

Wie sollte ich die Tapete anbringen?

Grundsätzlich lässt sich GUARDIA wie eine normale Tapete an die Wand kleben. Dazu kleistern Sie direkt die Wand ein und drücken dann die Tapetenbahn in das Kleisterbett. Wir empfehlen dem normalen Tapetenkleister noch etwa 20% Dispersionskleber beizumischen. Dieser verhindert, dass sich die Tapete später wieder von der Wand ablöst, wenn Sie z.B. eine beliebige Wandfarbe auf die Tapete aufstreichen oder eine dekorative Mustertapete auf die bereits tapezierte Wand aufkleben. Sie müssen also keinesfalls mit der grauen Farbe von GUARDIA leben, sondern können die Wand nach Ihren Wünschen verschönern.

Wichtige Besonderheit der Anbringung, bitte unbedingt beachten!

Die physikalische Wirkweise von Guardia erfordert Ihre Aufmerksamkeit bei einem wichtigen Punkt. Während man normalerweise Tapetenbahnen immer bündig nebeneinander klebt, darf dies bei GUARDIA nicht passieren. Denn der winzige Spalt zwischen den Bahnen wirkt später wie eine Schlitzantenne für die elektromagnetischen Strahlen, dies wäre kontraproduktiv für die Abschirmung.

Es gibt zwei Optionen, wie die Anbringung fachgerecht durchgeführt werden kann:

  • 1. Wie auf nachfolgenden Bildern dargestellt, kleben Sie die Tapetenbahnen ca. 1 cm überlappend. Mit der Überlappung des Materials wird der sonst übliche Spalt zwischen den Bahnen geschlossen. Nachteil: an der Stelle der Überlappung gibt es eine Materialerhöhung, die das optische Erscheinungsbild der Wand beeinträchtigt. Ist die Abschirmung für Sie wichtiger als die Optik der Wand, dann wählen Sie diese Option. Andernfalls kommt Option 2 in Frage.

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  • 2. Alternativ zur überlappenden Verklebung von einer Lage Tapetenbahn können Sie auch zwei Lagen Tapete versetzt übereinander anbringen. Das bedeutet Sie bekleben zuerst die gesamte Wand wie bei herkömmlichen Tapeten Bahn neben Bahn. Danach führen Sie alles noch einmal durch, nur sind die Schnittstellen der neuen Bahnen versetzt zur ersten Lage. Damit wird der Spalt der ersten Lage durch die zweite Lage geschlossen, die Wand bleibt aber vollkommen glatt ohne die Erhebungen wie bei Option 1. Der Nachteil dieser Variante liegt auf der Hand: Sie benötigen die doppelte Menge von GUARDIA, was finanziell erhöhte Kosten verursacht. Den Vorteil der glatten Wand ergänzt aber auch ein höherer Wirkungsgrad der zwei Lagen Tapete (dazu mehr im nächsten Punkt).

Wie viel elektromagnetische Strahlung wird von GUARDIA abgeschirmt?

Hochfrequente Strahlung (Mobilfunk, WLAN) wird bei Anbringung von einer Lage GUARDIA zu 97-98% abgeschirmt. Sollten Sie zwei Lagen übereinander kleben, um eine glatte Oberfläche zu erhalten, erhöht sich der Schirmdämpfungswert auf ca. 99%. Zum besseren Verständnis möchten wir hier einen Vergleich mit den Spezialtapeten für Krankenhäuser anstellen. Dort betragen die Schirmdämpfungswerte etwa 99,9999%, die Kosten liegen aber etwa 10-20 mal höher als bei GUARDIA. Selbst dann können Mobiltelefone teilweise noch empfangen und senden (siehe nächster Punkt „Messung“).

Die niederfrequente Strahlung (Elektroleitungen in der Wand) wird von GUARDIA nahezu vollständig abgeschirmt. Dazu muss die tapezierte Wand aber noch zusätzlich mit einem speziellen Kupferband beklebt werden (siehe nachfolgende Bilder) und von einem Elektriker professionell geerdet werden. Wir empfehlen diese zusätzliche Installation nur wenn Sie ausdrücklich die Schirmung gegen Elektroleitungen wünschen und benötigen. Das Kupferband zum Aufkleben können Sie auf Anfrage von uns beziehen. In der Regel verlangen unsere Kunden die Abschirmung gegen Mobilfunk und WLAN, wozu Sie kein Kupferband + Erdung benötigen.

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Wie kann ich die Strahlung messen, vor und nach Anbringung von GUARDIA?

Oft wird versucht, die Wirkung einer Abschirmung mit der Balkenanzeige eines Mobiltelefons nachzuvollziehen. Mobiltelefone sind jedoch so gebaut, dass ihre Verbindung zum nächsten Mobilfunkturm überall sichergestellt sein soll. Deshalb sind die Telefone in der Lage, ihre Sendeleistung und Empfangsempfindlichkeit der Umgebung anzupassen, also auch in abgeschirmten Räumen. Das Telefon versucht mit maximaler Leistung der Abschirmung entgegen zu wirken. Die Balkenanzeige im Display symbolisiert deshalb nicht die real vorhandene Feldstärke, sondern nur ob eine Verbindung zu einem Sendemast besteht.

Aus diesem Grund empfehlen wir für die Beurteilung der Abschirmung die Verwendung professioneller Messgeräte. Selbstverständlich ist der Kauf solch eines teuren Gerätes wenig sinnvoll. Aber oftmals kann man ein Messegerät bei einer lokalen Verbraucherorganisation gegen geringe Gebühr ausleihen. Alternativ können Sie einen Baubiologen oder Geopathologen mit der Elektrosmog-Messung beauftragen. Bitte lassen Sie sich vorab ein Preisangebot dafür unterbreiten, denn die Kosten können stark variieren.

Wie sollte ich den abgeschirmten Raum in Zukunft optimal nutzen?

Wir empfehlen alle elektronischen Geräte, die Funksignale senden oder empfangen, nicht mehr in dem Raum zu verwenden bzw. auf kabelgebundene Verbindung umzustellen. Sollten Sie in dem Zimmer einen Router betreiben, deaktivieren Sie WLAN und verbinden den Computer über ein LAN-Kabel. Auch wenn Ihr Handy in dem Raum noch funktioniert, verzichten Sie dort auf dessen Benutzung und lagern es generell außerhalb dieses Zimmers. Denn das Telefon würde andernfalls die eigene Leistung massiv erhöhen, um noch die Verbindung zu halten. Das ist das Gegenteil von dem, was Sie mit der Abschirmung bezwecken wollen.

Was passiert, wenn ich einen Nagel setze oder ein Loch in die Wand bohre?

Ein Nagel aus Metall verschließt das eingeschlagene Loch gleich selbst, es gibt keine Nachteile bei der Abschirmung. Ein bloßes Loch in der Wand, z.B. aufgrund einer Bohrung, wäre eine Lücke in der Abschirmung. Hier sollten Sie ein kleines Stück Tapete aufbringen, um die Lücke zu schließen. Alternativ können Sie auch einen Dübel in das Loch stecken und eine Metallschraube eindrehen, deren Kopf größer ist als das Bohrloch.

Im nachfolgenden Teil möchten wir die gewerbliche Nutzung unserer Abschirmtapete darstellen.

Was sind RFID-Interferenzen im stationären Einzelhandel?

Seit einigen Jahren werden schrittweise Produktetiketten von den altbekannten Strichcodes auf moderne RFID-Etiketten umgestellt. Diese kommunizieren aktiv mit der entsprechenden Gegenstelle, zum Beispiel dem Kassenterminal im Ladengeschäft. Die Datenübertragung findet über hochfrequente Felder mit einer Reichweite von wenigen Metern statt. In Fällen, wo das Warenlager räumlich sehr dicht neben der Kasse angeordnet ist, kommt es häufig zu Fehlanzeigen und technischen Überlappungen, die den normalen Ablauf an der Kasse stören und verlangsamen.

Wie kann die Abschirmtapete GUARDIA die RFID-Interferenzen beseitigen?

Insbesondere in Shopping-Centern sind die Platzverhältnisse für die Ladenbetreiber oftmals beengt. Der Lagerraum befindet sich unmittelbar hinter dem Kassenbereich. Die entstehenden RFID-Interferenzen waren bislang auch für einen bekannten Sportartikelhersteller aus den USA ein großes Problem. Deshalb werden aktuell schrittweise diese Läden mit Abschirmtapete im Lagerraum verkleidet. Das verhindert nicht nur Störungen im eigenen Kassenbereich, sondern auch lästige Überschneidungen mit den benachbarten Ladengeschäften, die ebenfalls RFID-Etiketten benutzen.

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