Tapeten für das Studentenzimmer und WG-Zimmer mit Chic und Charme

In städtischen Regionen und Ballungsgebieten bildet ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft den kostengünstigen Wohnraum für eine begrenzte Zeit ab. Studenten, Auszubildende, Jobanfänger und Berufseinsteiger nutzen diese Option gerne.

Die meisten Studenten- oder WG-Zimmer sind in cleanem Weiß gehalten und haben eher die Aura eines abgewohnten Jugendzimmers. Das muss nicht sein, denn mit extravaganten und stylischen Design Tapeten zieht Schwung und Charisma in die Bude ein. Da kommt man auch gerne nach Hause und hält sich wesentlich länger in seinen „vier Wänden“ auf.

Ob kleines oder größeres Zimmer - der Raumgestaltung kommt eine wichtige Bedeutung zu, wenn der Wohlfühlfaktor stimmen soll. Dieser Ratgeber zeigt auf, wie das „kleine Zuhause“ durch Design- und Mustertapeten an Atmosphäre und Chic gewinnt. Denn es gilt einige Herausforderungen zu meistern. Auch Alternativen zur Tapete an der Wand werden vorgestellt.

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Das WG-Zimmer als multifunktionaler Raum

Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft erfüllt gleich mehrere Zwecke: Es ist Schlafplatz, Arbeitszimmer, Empfangsraum für Gäste, Rückzugsort für die ganz privaten Momente und eigene Hobbies. Verschiedene Möbel, Einrichtungsgegenstände und Habseligkeiten müssen auf begrenztem Raum intelligent untergebracht werden. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Tapetengestaltung. Denn wo ansonsten jeder spezifische Bereich einen eigenen Raum hat, der beliebig mit der Wunschtapete ausgestattet werden kann, soll im WG-Zimmer alles zusammen harmonieren. Farben und Musterdesigns spielen eine große Rolle, denn sie haben Einfluss auf die Raumproportionen und die Stimmung. Ein Studentenzimmer, in dem gelernt und geschlafen wird, braucht eine Tapete, die beide Aktivitäten unterstützt anstatt sie gegenseitig zu beeinträchtigen. Nicht zu vergessen die persönlichen Vorlieben für Tapetendesigns. Das alles unter einen Hut zu bringen, erfordert ein wenig Planungsarbeit, bei der wir gerne helfen.

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Als erstes: Mit dem Vermieter sprechen

Schon beim Vorstellungsgespräch für das Studenten- oder WG-Zimmer wird in der Regel geklärt, ob die Wandgestaltung so bleiben muss oder individuelle Veränderungen möglich sind. Meist sind die zur Verfügung gestellten Zimmer mit Wandfarbe gestrichen oder bereits mit einer einfachen Tapete ausgestattet. Mitunter können auch Wandverkleidungen vorhanden sein. Für die Neugestaltung bedeutet das je nach vorherrschender Situation Renovierungsarbeiten, mit denen der Vermieter einverstanden sein sollte, um Ärger zu vermeiden.

Es kann auch sein, dass der Vermieter keine Veränderungen wünscht. Für diesen Fall finden sich raffinierte Alternativen, um besondere Design- oder Mustertapeten doch ins Spiel zu bringen.

Der Markt bietet heute eine Vielzahl von Tapetenarten, die sich nicht nur in ihren Materialien unterscheiden, sondern auch bei den Vorbereitungsarbeiten für den Untergrund, der Anbringung sowie der Entfernung. Der Vermieter kann bei Auszug verlangen, dass der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt wird. Denn Tapetenmuster und Designs sind Geschmackssache und Vermieter mögen es für die Neuvermietung oftmals lieber neutral.

Problematisch wird das, wenn die Tapete sich nur schwer vom Untergrund lösen lässt, weil sie entweder mit Spezialkleister und Dispersionskleber verklebt wurde oder weil sie auf einer Gipskartonwand bombenfest verankert ist, da zuvor keine entsprechende Untergrundbehandlung erfolgt ist.

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Daher lauten die ersten Schritte:

  • Mit dem Vermieter klären, ob eine Veränderung der Wandgestaltung möglich ist und ob die neue Tapete beim Auszug wieder zu entfernen ist.
  • Unbedingt nachfragen, welche Beschaffenheit die Wände haben, z.B. Betonwand, Gipswand, Mauerwerk, Gipskartonplatten. Denn je nach Material muss eine geeignete Vorbehandlung des Untergrunds erfolgen, alle Infos dazu finden sich in der Tapezieranleitung Wie bereite ich den Tapezier-Untergrund vor. Wenn es sich um Rauputzwände oder geflieste Wände handelt, sind aufwendigere Maßnahmen erforderlich, um darauf Tapete anbringen zu können. Der „Rückbau“, um den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen ist hier nur schwer möglich, weshalb besser auf die Tapetengestaltung der Wand verzichtet wird (siehe Alternativen).
  • Bei der Tapetenauswahl berücksichtigen, mit welchen Tapeten eine spätere Entfernung einfach möglich ist. Vliestapeten lassen sich ebenso leicht anbringen wie entfernen. Im Gegensatz zu Papiertapeten fallen Einweichzeiten der Bahnen weg, die Wand wird direkt eingekleistert. Vliestapeten sind formstabil und können später trocken abgezogen werden. Papiertapeten oder Tapeten mit Papierträger lassen sich unterscheiden in solche, die nur nass zu entfernen sind und in die spaltbar trocken abziehbaren Exemplare. Für die spätere Beseitigung der Tapete ist der Aufwand aber bei beiden gleich, denn auch bei den spaltbar trocken abziehbaren Tapeten bleibt die unterste Papierschicht haften und muss abgelöst werden.

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Tapetendesign in Harmonie mit der vorhandenen Einrichtung

Wer in ein Studenten- oder WG-Zimmer einziehen möchte, hat in der Regel schon seinen eigenen kleinen Hausstand oder schafft sich die notwendige Einrichtung an. Diese soll später mit der Tapete harmonieren, um Unruhe zu vermeiden. Harmonie kann durch gleiche, ähnliche oder kontrastreiche Farben und Materialien erzielt werden. Sind Muster mit von der Partie bietet es sich an, dass sich die Farben des Musters in der Einrichtung und Deko wiederfinden. Zu viele verschiedene Farben sollten jedoch im Raum vermieden werden. Nahezu kompatibel mit allen Tapetenfarben und Designs sind hochwertige Naturholzmöbel in warmen helleren Holznuancen, auch Möbel aus Eisen, Metall oder Aluminium und weiße Kunststoffmöbel vertragen so einiges in Sachen Kombination. Je klarer und sachlicher die Linie der Möbelstücke, umso größer die Möglichkeiten der Musterauswahl.

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Raumzuschnitt und Proportionen mit der richtigen Tapete positiv verändern

In Großstädten reißen sich etliche Bewerber um ein WG-Zimmer, denn der Wohnraum ist knapp. Daher müssen meist Abstriche bei Raumgröße und Raumschnitt gemacht werden, Hauptsache die Unterkunft ist sicher.

Klein, wenig Tageslicht, schmal, schlauchförmig, zu hohe oder zu niedrige Decke, Dachschrägen, Winkel, Ecken und Vorsprünge - all diese ungünstigen Merkmale können mit der intelligenten Tapetengestaltung positiv beeinflusst werden. Größere Räume erhalten durch Tapetenakzente und trennende Bereiche eine geschickte und funktionale Aufteilung.

Kleine Räume erfahren durch kühle, helle Musterfarben das Plus an Weite und Frische. Auf warme und hervorspringende kräftige Farben wie Rot oder Orange sollte verzichtet werden oder sie finden sich dezent im Tapetenmuster mit hellem Grund wieder. Horizontal verlaufende schmale Muster, z.B. Streifen, verbreitern und öffnen den Raum optisch. Die Farbe der Möbel sollte sich in der Tapete wiederfinden, das sorgt für mehr Raumtiefe. Gleichmäßige und nicht zu ausladende Muster schaffen eine ausgeglichene Atmosphäre. Wer dennoch größere und spektakuläre Muster bevorzugt, ist mit einer Akzentwand, z.B. hinter dem Schreibtisch oder Bett, sehr gut bedient. Mustertapeten mit plastischem oder mehrdimensionalem Effekt erfordern meist einen gewissen Betrachtungsabstand, um ihre besondere Wirkung zu entfalten und sind daher für kleine Räume dann geeignet, wenn diese an einer Kopfwand als Highlight angebracht werden.

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Schlauchförmige Räume wirken leicht beengend. Doch es gibt eine Vielzahl von Tapetenideen, mit denen eine attraktive optische Veränderung erfolgen kann. In unserem Ratgeber Einen engen Flur optisch vergrößern finden sich jede Menge Anregungen und Tipps, wie mit den richtigen Tapeten wahrhaft gezaubert werden kann, die sich auch wunderbar für den langgezogenen schmalen WG-Raum eignen.

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Fällt nur wenig Tageslicht in den Raum ein, sollten helle Farben, z.B. sanfte Pastelltöne, die Grund- und Musterfarben der Tapete bestimmen, da kräftige und dunkle Farben Licht schlucken. Als Kontrast machen sich dunkle Wohnaccessoires sehr gut, denn diese lassen helle Farben noch heller erscheinen. Das Studentenzimmer mit großen Fenstern oder einer nahezu durchgehenden Fensterfront verträgt dunkle Farbstellungen sehr gut. Großformatige Muster mögen keine Unterbrechungen, weshalb solche Tapeten an fensterfreien Wänden die sehenswerte Hauptrolle spielen.

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Eine niedrige Decke kann bedrückend auf die Stimmung wirken. Helle Farben an Decke und Wänden sind hier das A und O für den Wohlfühlfaktor. Ein vertikales Streifenmuster an der Wand streckt ebenso wie ein dezentes florales Muster oder ein kleinformatiges Geometriemuster. Die Mustertapete sollte dabei passgenau mit der Decke abschließen. Farblich umgekehrt verhält es sich mit hohen Decken, die niedriger erscheinen sollen. Diese sollten in dunklen Farbtönen gehalten sein, große und vertikale Muster bieten sich für die Wand an, wenn der Raum großzügig geschnitten ist.

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Mauervorsprünge, prägnante Winkel- und Eckbereiche dürfen mit gemusterter Design Tapete sogar extra hervorgehoben werden. Das bringt Abwechslung ins Spiel und lockert auf. Das gilt auch für Dachschrägen, die bewusst in Szene gesetzt werden. Der Ratgeber Dachschrägen tapezieren zeigt Ideen und Vorgehensweisen auf.

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Alle Tapetenaspekte auf den Punkt gebracht

Die Tapetenauswahl für das WG-Zimmer kann nur Schritt für Schritt erfolgen. Diese kleine To-Do-Liste hilft dabei.

  • Stellen Sie sich in den Raum und spüren Sie in sich hinein. Welche Farbe, welches Muster oder Material kommen Ihnen spontan in den Sinn? Bitte auf Ihrer Liste notieren.
  • Schreiben Sie anschließend auf, welche Raumpunkte eine optische Korrektur vertragen, z.B. Decke zu hoch, wenig Lichteinfall, etc.
  • Machen Sie sich nun eine Skizze vom Raum mit allen relevanten Maßen, zeichnen Sie auch ungünstige Raumparameter wie Dachschrägen, Ecken, Vorsprünge ein und teilen Sie anschließend Ihre Möbel und Einrichtungsgegenstände auf der Skizze auf. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, vermerken Sie die Farben der Möbel.

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  • Während dieser Planarbeiten werden Sie schon eine gewisse Vorstellung von bevorzugten Tapetenfarben, Mustern, Strukturen oder Effekten bekommen. Das nennt man Instinkt, der dem eigenen Geschmack folgt. Auch ein favorisiertes Muster-Thema kann den Ausschlag für die Tapetenrichtung geben, z.B. Natur (Blumen, Landschaften, florale Muster, Grastapeten, Korktapeten), Asia Style, Skandinavian Look, Romantik, orientalische Magie, Retro (50er, 60er, 70er Jahre, Space Age) poppige Geometrie, paradiesische Welten (Papageien, Dschungel, Karibisches Blau), urbane Lässigkeit im Stein-, Ziegel, Holz, Kachel-Look. Tapeten der 70er hält für jede Thematik eine Fülle an Mustern, Designs und besonderen Materialien bereit.
  • Jetzt gilt es, die Vorstellungen mit der Realität in Einklang zu bringen. Denken Sie dabei an die Punkte: Veränderung der Raumproportionen, Harmonie zwischen Einrichtung und Tapete, funktionale Vereinbarkeit mit der Optik (anregend, beruhigend). Als Beispiel: Wenn Sie ein poppiges Geometriemuster mit Tiefenwirkung und plastischen Effekten bevorzugen, sollten Mustergröße und Musterfarben dem Raumschnitt bestens gerecht werden. Eine Akzentwand kann in diesem Fall völlig ausreichend sein. Musterproben, die Sie im Shop in A4 Größe ausdrucken oder bestellen können, helfen bei der Auswahl.

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Alternativen zur Tapeten-Wandgestaltung

Wenn das Tapezieren der Wände oder einer Akzentwand im Studentenzimmer nicht in Frage kommt oder zu viel Aufwand bedeutet, heißt das noch lange nicht, dass auf eine schnittige Designer Tapete verzichtet werden muss. Mit unseren Muster Tapeten können Sie nämlich auch Möbelfronten und Span-/Holzplatten raffiniert verkleiden oder sich eigene Bildkunstwerke erschaffen und damit Akzente setzen. Wie das praktisch funktioniert, erfahren Sie in unserer Anleitung Wie dekoriere ich Möbel mit Tapete.

Raumteiler mit besonderen Musteransichten

Ein großzügig geschnittenes WG-Zimmer kann vielseitig aufgeteilt werden. Als Raumteiler kommen z.B. der Kleiderschrank, längliche Kommoden, ein Regal mit Rückwand oder ein Paravent in Frage. Die Rückseite von Schrank, Kommode oder Regal kann mit der Lieblingstapete beklebt werden, ein Paravent aus glattem Holz oder Kunststoff lässt sich beidseitig mit Tapete verkleiden.

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Aus Muster Tapeten werden Raumkunstwerke

Dünne Sperrholz- oder Spanplatten bieten sich für kreative Tapetenideen im WG-Zimmer wunderbar an. Sie können gerahmt, ungerahmt, an der Wand aufgehangen oder einfach angelehnt werden. Große Formate eignen sich für Mustertapeten sehr gut. Besonders dekorativ sind Platten mit einer Höhe von 1,50 m bis 1,80 m und einer Breite bis zu 50 cm, die mit der bevorzugten Tapete bezogen und anschließend flexibel im Raum platziert werden. Sie können auch mehrere davon nebeneinander aufstellen. Richtig funktional zeigt sich eine solche mobile Tapetenwand mit Kreide Tapete, die nach Lust und Laune beschriftet oder bemalt werden kann. Wer den richtigen Platz für Lieblingsfotos braucht, der entscheidet sich für unsere Tapetenmodelle Frames oder Familjen, die individuell zu bestücken sind.

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Ein buntes, wildes und einzigartiges Tapetenmosaik entsteht mit verschiedenen original A4 Musterproben, die Sie auf einer großen, quadratischen Holzplatte zu einem grandiosen Bildwerk arrangieren.

Auch kleinere Formate haben ihren Reiz, wenn mehrere Tapeten-Platten nebeneinander an der Wand aufgehangen werden. Hier eröffnen die herrlichen Kreativsets von Le Monde Sauvage zahlreiche extravagante Kreationen.

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Ganz ohne Platten, dafür aber mit Posterschienen, lässt sich ein XXL-Tapetenposter für die Wand realisieren. Schneiden Sie von der Tapetenrolle Ihrer Wahl eine fast raumhohe Bahn ab. Diese wird in die obere und untere Schiene einklemmt und fertig. Sieht an weißen Wänden auch toll mit mehreren Posterbahnen nebeneinander aus.

Möbelfronten oder Oberflächen musterhaft zur Geltung bringen

Die Tischplatte, Schubladenelemente, Schrank- und Kommodentüren, die Innenseite der Regalrückwand - zahlreiche Flächen warten geradezu darauf, sich von einer interessanten Design Tapete verwöhnen zu lassen. Das hat gleich einen doppelten Nutzen, denn unansehnliche oder ältere Möbelstücke werden so aufgepeppt und der Raum erhält seine raffinierten Akzente.

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