TapetenStories: Miranda Priestly

Alle Suchenden aufgepasst: Wolltet ihr schon immer mal die Modekönigin schlechthin sein? Dann findet ihr hier Anregungen für einen Tapeten-Style á la Miranda Priestly.

Kennt ihr das auch? Ihr schaut einen Film oder lest ein Buch und seid so beeindruckt von der Hauptfigur, dass ihr unbedingt genau so sein wollt. Ihr träumt von dieser oft völlig anderen Welt und versucht diese wenigstens ansatzweise in euer Leben zu bringen. Mir geht es immer wieder so, wenn ich den Film „Der Teufel trägt Prada“ schaue. Die glanzvolle und glamouröse Modebranche fasziniert mich seit eh und je, vor allem aber der darin eingebettete Charakter „Miranda Priestly“. Sie ist die Protagonistin der ersten Geschichte unserer neuen Kolumne TapetenStories, die ihr von nun an regelmäßig in unserem Blog finden werdet.

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In „Der Teufel trägt Prada“ bekommt die junge Journalistin Andy eine Stelle als persönliche Assistentin der Chefredakteurin eines angesehenen Modemagazins „Runway“. Doch bald schon merkt sie, dass sie in der Welt von Dolce & Gabbana, Gucci, Prada und vor allem in der Welt von Miranda Priestly eigentlich nichts verloren hat. Dies gibt ihr ihre Chefin auch offen zu verstehen. Miranda erwartet Leistung eingekleidet in modisch angesagte Designer-Kollektionen. Ein „Geht nicht.“ gibt es für sie nicht. Sie stellt sich gern als die unnahbare, erfolgreiche und skrupellose Modekönigin dar.

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Mirandas Ehen verlaufen dagegen nicht gut. Von ihrem Ehemann, Stephen Tomlinson, lässt sie sich wieder scheiden. Sie ist mit ihrer Arbeit verheiratet, nicht mit ihrem Mann. Auch ihre Zwillinge kommen oft zu kurz. In Miranda Priestlys Leben gibt es kaum schwache Momente. Sie hält die eiserne Fassade der starken Frau stets aufrecht. Dabei versucht sie so wohl nur, ihre recht ärmliche Vergangenheit zu verschleiern. Denn sie entstammt einer Familie der unteren Kreise.

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Ihr ursprünglicher Name war Miriam Princhek. Nachdem sie jedoch schnell beschloss, ihr Leben anders als ihre Eltern zu gestalten und als Journalistin arbeitete, änderte sie ihren Namen. So konnte niemand Rückschlüsse auf ihre Abstammung ziehen. Hier zeigt sich, dass für Miranda Karriere vor Familie geht.

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Miranda ist sich durchaus bewusst, was Reichtum bedeutet. Sie ist nicht die Art Frau, die bedenkenlos und leichtfertig Geld ausgibt. Mit Vermögen würde Miranda niemals angeben. Doch so wie sie stets nur die aktuellste Mode trägt, ist auch ihre Wohnung entsprechend stilvoll und natürlich luxuriös eingerichtet. Luxuriös heißt jedoch auf keinen Fall auch pompös, im Gegenteil. Miranda setzt auf zurückhaltende edle Muster, die sie mit einigen farbigen Akzenten ausschmückt. Zuhause sucht sie Ruhe und Entspannung, um Kraft für den folgenden Tag schöpfen zu können. Sie hat sich ihre ganz eigene Rückzugsmöglichkeit geschaffen. Miranda würden diese Tapeten sicherlich gefallen:

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In Kombination dazu stellt sie viele Blumen auf. Vielleicht gefällt ihr der Duft oder sie braucht etwas frisches unschuldiges Leben, wenn sie von der skrupellosen und harten Arbeitswelt nach Hause kommt. Außerdem sind in Mirandas Wohnung große Bücherregale aus dunklem Holz mit alt wirkenden Büchern zu finden. Auch wenn sie sicher nicht oft zum Lesen kommt, gibt es ihr ein heimisches Gefühl. Zumindest verströmen für mich Bücher immer eine gewisse Wärme, und Bücherregale in Räumen machen diesen gemütlicher, ja man könnte sagen freundlicher.

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Wenn ihr ähnlich empfindet, aber keinen ausreichenden Platz in eurer Wohnung für solch große Regale habt, bieten sich Tapeten mit dem Motiv eines Bücherregals als Alternative an. Ihr werdet staunen, wie realistisch diese Imitation wirkt. 

Bis zur nächsten TapetenStory
Eure Laura

PS: Die DVD zum Film „Der Teufel trägt Prada“ ist aktuell in der Hollywood-Collection von 20th Century Fox erhältlich.