Mit Stil an die Decke gehen

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Mit einem Blick nach oben kann man nicht nur in Kirchen und Palästen die schönsten und interessantesten Gemälde entdecken. Die Zimmerdecke macht unsere Raumwahrnehmung erst komplett. Seit Neuestem bekommt sie von Innenarchitekten und Designern wieder die verdiente Aufmerksamkeit, indem sie mit außergewöhnlichen und traditionellen Mitteln dekoriert wird. Die Gestaltung der Decke kann aus einem einfachen Raum einen außergewöhnlichen Blickfang machen, wie zum Beispiel im Restaurant „Green Goddess“ in New Orleans, dessen Zimmerdecke eine dunkel-verspiegelte Tapete mit grünem Blumenmuster ziert. Ein surreales Raumgefühl entsteht, wenn sich die Wände optisch nach oben verlängern und sich die Lichter in der Tapete spiegeln. Durch den spiegelnden Effekt wird der Raum nach oben geöffnet und zusätzlich gestreckt. Man hat zudem den Eindruck, durch die Decke sehen zu können, quasi im Freien zu stehen.

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Quelle: Flavor Paper

Den Raum nach oben hin zu öffnen ist nicht neu; schon die alten Meister, wie Michelangelo und Giotto, nutzten diesen Effekt. Mit ihren Deckenfresken eröffnen sie uns seit Hunderten von Jahren den Raum gen Himmel. In der sixtinischen Kapelle in Rom können wir zum Beispiel mit einem Blick nach oben die wohl weltbekannte Szene „Die Erschaffung von Adam“ von Michelangelo entdecken. In der Arenakapelle in Padua sehen wir den Sternenhimmel von Giotto über uns. 

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Quelle: Flavor Paper

Da die Wand- und Deckengestaltung nicht mehr nur dem Klerus und dem Adel vorbehalten sind, kann mittlerweile jeder mit Hilfe der richtigen Tapete die italienische Renaissance in der eigenen Küche aufleben lassen oder den stürmischen blau-grauen Himmel in das eigene Wohnzimmer holen. Durch ein ausdrucksstarkes Bild an der Decke können Sie nicht nur den Blick nach oben eröffnen, sondern auch aus einem einfachen Raum einen Palast werden lassen. Die Deckengestaltung ist ein einfaches Mittel, um einen Raum aufzuwerten.

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Dies wusste man bereits um 1300 zu schätzen, als Giotto die Arenakapelle in Padua mit Fresken ausmalte. Architektonisch gesehen ist die Arenakapelle ein relativ einfacher Raum mit flachen Wänden und einem Tonnengewölbe. Giotto hat es durch seine außergewöhnliche Bemalung mit Szenen aus der Bibel, täuschend echten Marmorsäulen und einem beeindruckenden Sternenhimmel geschafft, dass der einfache Raum zu einer Attraktion wird. Auch hier entgeht uns nicht der Blick nach oben, in den dunkelblauen Sternenhimmel, der auch 700 Jahre nach seiner Entstehung seine Faszination nicht verloren hat.

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Die „Himmelsschau“ funktioniert auch heute noch. Mit der geeigneten Tapete kann man sich den exklusiven Blick ins eigene Schlafzimmer holen und auch im Kinderzimmer macht ein Sternenhimmel Eindruck. Zudem entsteht das Gefühl, unter freiem Himmel zu schlafen. Neben Motiven wie Wolken und Sternen eignen sich auch Tapeten mit Vögeln oder floralen Mustern gut, um den natürlichen Blick durch die Decke zu erzielen. Ob Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kinderzimmer, Bad, Flur oder Küche, jetzt müssen Sie nur den Mut haben, Ihren eigenen Himmel an die Decke zu bringen. 

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