Geometrische Tapeten

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Von einfachen Formen bis hin zu illusionierender Op-Art und abstrakter Grafik - geometrische Tapeten zeigen sich mit spannendem Potential für großartige Ideen. Dreiecke, Rechtecke, Rauten oder Karos bringen Bewegung in den Raum.

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Ratgeber Geometrische & Grafische Tapeten

Geometrische Formen sind überall im Alltag präsent, wir finden sie z.B. im Raum an den Wänden, bei Möbeln und Gebrauchsgegenständen. Mit ihnen arbeiten Architekten und Designer. In der Kunst ist Geometrie die Ausgangsbasis für die gegenständliche Zeichnung, ganze Kunststile stellen sie in den Mittelpunkt, darunter die Op-Art. Geometrische Tapeten zeigen eine eigene Faszination, die von Einfachheit, aber auch von Wandlungsfähigkeit und Illusion lebt. Die Einsatzbereiche dieser grafischen Motive sind vielseitig, so kommen Tapeten mit geometrischen Mustern bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gut an.

Inhaltsverzeichnis

Welche geometrischen Formen können auf Tapeten abgebildet werden?

Geometrische Formen können allein durch die Wiederholung eines Elements oder unterschiedliche Größenverhältnisse tolle Muster bilden. Daher reichen wenige Grundformen wie Kreis, Quadrat, Dreieck, Raute oder Hexagon als Basis aus.

Kreise

Kreis ist nicht gleich Kreis im Tapetendesign. Neben dem geschlossenen Kreis finden sich Halbkreis, Dreiviertelkreis, partiell geöffnete, unterbrochene oder punktierte Kreise. Kreise können Rauten umschließen oder in Quadraten und Würfeln für Musterfurore sorgen. Farben, Strukturen und Musterfüllungen tragen zu abwechslungsreichen Designs bei. Die runde Form ohne Ecken und Kanten fördert Harmonie und Gleichklang.

Punkte

Dicke, dünne, große, kleine Punkte, frei Hand gezeichnet, aufgetupft, mit ausgefransten Rändern oder vollkommen linear - auf geometrischen Tapeten zeigen sich Punkte in vielen Facetten. Sie haben grundsätzlich einen schwungvollen, frischen, teils auch verspielten Charakter. Je nach Farbgebung erinnern sie an lustiges Confetti oder Polka Dots als typisches 50er Jahre Muster.

Quadrate & Rechtecke             

Vierecke haben oftmals einen klaren, strengen Wirkcharakter. Quadrate sind typisch für das bekannte Schachbrettmuster, das sich im Tapetendesign gerne farbig zeigt. Sie gehen mit Dreiecken und Rauten wirkungsvolle Verbindungen ein, Linien und Streifen sind ebenfalls Design-Kombipartner. Das Abbildungsspektrum ist breit gefächert und variiert in Abhängigkeit vom Stilfokus. Rechteckige Formen werten Streifentapeten auf, sie sind auch elementar im Kachel- und Fliesendesign.

Würfel             

Tapeten mit 3D Optik und illusionierenden Eigenschaften werden oftmals mit Würfeln gestaltet. Würfel erschaffen optische Tiefe und verschiedene Ebenen. In Verbindung mit Materialien und Farben erzeugen sie raffinierte Scheinbilder oder Hologramme. Die Kombination mit weiteren geometrischen Formen und speziellen Farbkompositionen ist typisch für die optische Kunst (Op-Art).

Dreiecke

Je nach Länge der einzelnen Seiten verändert ein Dreieck sein Aussehen und bildet unterschiedliche Musterkonstellationen. Dreiecke gehen gerne auf Tuchfühlung mit Rechtecken oder sind farbige Bestandteile eines Rautenmusters. Die Farbgebung ist zudem entscheidend für die Gesamtwirkung und den plastischen Effekt. Dreiecke wirken grundsätzlich energiegeladen und immer in Bewegung.

Rauten

Rauten prägen das Harlekin-Muster, das in Schwarz-Weiß sowie in pastelligen Tönen auf geometrischen Tapeten gefragt ist. Sie sind besonders geeignet für ineinander geschachtelte Motive, die durch Farbe oder florale Ornamente ihre aufregende Optik (z.B. orientalisches Steinmuster) erhalten. Zusammen mit Linien und Hexagonen entstehen Labyrinth-Muster.

Karos

Karos können in Form von Rauten oder Quadraten dargestellt werden, wobei in der klassischen Variante sich kreuzende horizontale und vertikale Streifen in einer oder mehreren Farben das Karomuster bilden. Das konservative Muster ist vor allen Dingen in England und Schottland sehr beliebt und hat einen traditionellen Stellenwert. Ursprünglich kommt das Karomuster aus China.

Zick Zack

In der Modesprache ist das Zick Zack Muster als Fischgrätmuster, auch Chevrons genannt, bekannt. Es besteht aus geraden Linien, die in immer gleichen Winkeln aneinandergereiht sind und zwar so, dass die Enden der Linien zwei parallele Linien oder Bögen bilden. Zick Zack Muster zählen zu den ältesten Ziermustern. Im Tapetendesign zeigen sie mit bunten Farben eine starke Dynamik.

Hexagone

Das Sechseck ist eines der prädestinierten Musterelemente von Vintage Tapeten im Stil der wilden 1970er Jahre und gibt vielfach auch den Ton bei Art-Deco-Grafikdesign für Tapetenmuster an. Hexagone stehen für Aufbruch und futuristische Modernität, so dass geometrische Tapeten mit diesem Muster stets für Aufsehen sorgen. 

Linien

Linien sind für sich gesehen eigenständige Grafikmuster oder vielfach in Kombination mit anderen geometrischen Formen, z.B. als Hervorhebung, Verbindungselement oder optische Auflockerung, vertreten. Die Abbildung ist unterschiedlich, es zeigen sich freie Linien, scharfe Linien, klare Kanten. Linien können unterschiedlich breit und lang ausgearbeitet sowie punktiert dargestellt werden.

Wellenmuster & Bögen

Wellenmuster und Bögen sorgen für schwungvolle Bewegung im Raumbild und haben entsprechend der farbigen Gestaltung eine plastische, mehrdimensionale Wirkung. Wellenmuster können optische Täuschungen hervorrufen, wenn sie sich gleichmäßig wiederholen. Wellenlinien symbolisieren auch Wasser auf maritimen Tapetendesigns. Bögen sind Stilelemente von Art Deco und Oriental Design.

Was bedeuten symmetrische und asymmetrische Motive bei geometrischen und grafischen Tapeten?

Sich ständig wiederholende Musterelemente bilden eine symmetrische Linie, Abweichungen von der klassischen strengen Symmetrie werden als Asymmetrie bezeichnet. Beide Darstellungsformen beeinflussen die Wirkung von geometrischen Tapeten.

Symmetrische Motive

Wenn sich eine geometrische Form oder ein grafisches Element unverändert in einer Ebene wiederholt, so spricht man von symmetrischen Motiven. Diese Elemente bilden dann eine Symmetriegruppe oder Reihe. Symmetrische Muster und Motive wirken für das Auge harmonisch, bieten Ordnung und Struktur. 

Asymmetrische Motive

Bei asymmetrischen Motiven wiederholt sich das geometrische Element nicht unverändert, sondern zeigt Abweichungen, sei es durch Längendifferenzen, Formabänderungen oder unterschiedliche Anordnungen. Asymmetrie empfindet das Auge spannend und bewegend. Entsprechende Muster können auch von Unebenheiten ablenken.

Bei welchen Einrichtungs- und Tapetenstilen kommen geometrische Muster vor?

Geometrische Muster sind gefragte Gestaltungsmittel in unterschiedlichen Einrichtungsstilen. Häufig werden sie für moderne,  Vintage oder Scandinavian Looks eingesetzt. Auch Art Deco und Bauhaus Stil lassen sich mit grafischen Motiven stilsicher umsetzen.

Modern

Modernität und Geometrie gehen gerne Hand in Hand. Die Bewegtheit und immer neue geometrische Musterideen, die sich auch an aktuellen grafischen Kunsttrends orientieren, bieten jede Menge Tapetenstoff für zeitgemäße trendige Einrichtungsideen. Abstrakte und zurückgenommene Designs erfreuen sich dabei besonderer Beliebtheit.

Vintage

Vintage Tapeten der 1950er bis 1970er Jahren leben von geometrischen Mustern und abstrakten Formen, die seinerzeit Ausdruck für den Aufbruch und die Veränderung waren. Design erhielt einen völlig neuen Stellenwert, auch bizarre und kuriose Formenvielfalt stand auf dem Programm. Im Mittelpunkt stehen Hexagone, Kreise, Op-Art-Konstruktionen, grelle Farben, Metallic-Effekte und Schwarz-Weiß Psychedelic.

Art Deco

Im Art Deco verschmelzen teils geometrische und figürliche Formen, diese sind eher weich als streng

und werden von Farben wie Braun, Blau, Gold, Silber oder Smaragdgrün mit warmem und prächtigem Charakter gespeist. Grafische Tapeten in diesem Stil beeindrucken durch eine kreative und detaillierte Ausgestaltung der Geometrie.

Bauhaus

Architektur, Design, Kunst und Funktionalität werden im Bauhaus-Stil eins. Die Stilrichtung punktet durch Clean Chic und moderne Sachlichkeit. Einfache symmetrische Formen, außergewöhnliche Materialien und kunstvolles Handwerk bilden die Basis der Häuser, Möbel und Gebrauchsgegenstände im Bauhausdesign. Kräftiges Gelb, Blau und Rot sind die bevorzugten Farben. Entsprechend zeigt sich das Tapetendesign auf wenige einzelne Elemente reduziert.

Skandinavisch              

Der Skandinavian Look ist ein minimalistischer Stil. Er zeigt sich hell und klar in seiner Gesamtheit. Rauten, Linien, Wellen, Dreiecke formen die Musterelemente im Tapeten- und Stoffdesign. Weiß als Grundfarbe ist immer eine gute Idee, daneben können auch pudrige Rosétöne, helles Mint oder Salbei und Gelb Akzente setzen.

Warum sollte man abstrakte geometrische Muster nur für eine Akzentwand verwenden?

Geometrische Muster brauchen Raum, damit sie wirken und ihre kunstvolle Ästhetik ausstrahlen können. Eine Akzentwand macht besonders Sinn, wenn es sich um Op-Art Tapeten mit Flimmereffekten und optischen Täuschungen handelt.

Ästhetik wie bei einem Kunstwerk

Geometrische Tapeten können sehr kunstvoll anmuten und fordern Aufmerksamkeit. Damit die Schönheit des grafischen Designs perfekt zur Geltung kommt, ist eine Akzentwand absolut ausreichend. Die anderen Wände des Raumes sollten unifarben gehalten sein, so kann die

Geometrie ihre Wirkung optimal entfalten.

Op-Art mit Flimmereffekten und optischen Täuschungen

Die Op-Art zeigt geometrische Konstruktionen, die durch geschickte Anordnung und Farbgebung, illusionierende Flimmereffekte und optische Täuschungen beim Betrachten auslösen kann. Besonders die Fixierung mit den Augen wirkt sehr intensiv. Um Geist und Auge nicht zu überfordern, sollte stets nur eine Akzentwand mit solchen Mustertapeten gestaltet werden.

Was sind beliebte Farben bei geometrischen und grafischen Tapeten?

Effekte und Wirkweisen von geometrischen und grafischen Tapeten werden durch Farben wesentlich gesteuert und beeinflusst. Blau, Grau, Grün, Gold, Metallic, Bunt oder Schwarz/Weiß sind bei Kunden und Gestaltern sehr beliebt.

Blau

Von Hellblau bis Dunkelblau und in allen Zwischentönen sorgt diese kühle Farbe für edle Gelassenheit und hat einen sehr luxuriösen Touch. Abstufungen ins Grüne, z.B. Türkisblau, wirken spritzig und belebend. Geometrische Tapeten im Art-Deco Stil tragen häufig einen eleganten dunkelblauen Hintergrund, was einen starken Kontrast zum goldenen Muster erzeugt.

Grau

Die neutrale Farbe, als Mischfarbe aus Schwarz und Weiß, steht im Kontext mit geometrischen Designs für Modernität und klaren Ausdruck. Grau lässt kräftige wie auch pastellige Farben exzellent zur Wirkung kommen und wird daher gerne als Kombipartner gewählt. Die Skandinavische Grafik-Art verwendet Grautöne in allen Schattierungen.

Grün

Grün ist sehr offensiv in der grafischen Tapetengestaltung. Grün symbolisiert Wachstum, Hoffnung und Natur, hat einen sehr frischen Charakter, kann in dunklen Nuancen auch tiefgründig erscheinen. Spannend ist Grün in der Grafik allemal und wird gerne für Vintage Tapeten gewählt. Geometrische Tapetenmuster der 70er Jahre in Grün sind legendär, häufig in Kombination mit Orange und Braun.

Gold

Gold unterstreicht den künstlerischen Aspekt und ist eine elementare Farbe für Art Deco und Jugendstilmuster, die prachtvoll und mondän wirken sollen. Sonne, Wärme, Glanz und Reichtum werden mit Gold assoziiert, weshalb diese Farbe für luxuriöse Grafiktapeten gewählt wird. In passendes Licht gesetzt können goldene geometrische Linien auf Tapeten spannende Effekte erzeugen.

Bunt

Bunt in Knallfarben oder bunt in Pastellfarben lautet die Devise für geometrische Tapeten, die auf Effekte und starke Präsenz setzen. Bunte Farben regen an, sorgen für Abwechslung, pushen den Gute-Laune-Faktor und die Kreativität. Kinder können sich für bunte Grafik-Tapeten mit Punkten oder Kreisen hellauf begeistern.

Schwarz/Weiß

Schwarz/Weiße grafische Musterelemente ziehen das Auge in ihren Bann und spielen mit dem Sehsinn. Optische Illusionen wie sie auch bei psychedelischen Mustern entstehen, zeigen sich als Effekt. Schwarz-Weiß kann auch sehr modern und futuristisch wirken. Das meistbekannte Beispiel von geometrischen Mustern in Schwarz/Weiß ist die Op-Art.

Metallic

Metallic Farben mit irisierender Wirkung lassen geometrische Muster je nach Blickwinkel und Lichteinfall immer wieder anders und aufregend erscheinen. Der feine Glanz hellt den Raum auf. Details im Mustermotiv treten abwechselnd nuanciert in den Vordergrund. Eine zielgerichtete Beleuchtung der Tapetenwand bringt den einzigartigen Charakter besonders hervor.

Welche Räume eignen sich für geometrische Tapetenmuster besonders?

Kreative Räume, Ruhe- und Entspannungsräume sowie gesellige oder repräsentative Räume profitieren von passenden geometrischen Tapetenmustern. In erster Linie sind das Schlafzimmer, Badezimmer, Esszimmer, Flur und Büro.

Schlafzimmer

Um Ruhe und Entspannung zu fördern, ist die richtige Auswahl des geometrischen Designs und der Farben von Bedeutung. Schlichte Formen, z.B. Rauten, Streifen, Punkte, mit eindimensionalem Charakter sind hier geeignet, wobei sich die Darstellung auf eine bestimmte Form konzentrieren sollte. Weiß als Grundfarbe bietet die perfekte Basis, auch Grau und Pastelltöne haben beruhigende Wirkung. Gold- und Silberakzente veredeln die Ausstrahlung.

Badezimmer

Im Badezimmer sind abstrakte, symmetrische oder asymmetrische Muster eine Option. Tapeten in Fliesen- oder Steinoptik, die an ein bestimmtes Thema angelehnt sein können, kommen ebenfalls in Frage. Kreativ bunt oder lieber in edlen Grün-, Blau- oder Graunuancen ist in diesem Fall Stil- und Geschmacksfrage. Edelsteinfarben wie Smaragdgrün oder Saphirblau wirken im Bad besonders luxuriös.

Esszimmer

Wie heißt es so treffend: „Das Auge isst mit“. Geometrische Musterdesigns dürfen im Esszimmer plakativ und kunstvoll, gerne auch plastisch oder mehrdimensional und illusionierend sein. Farbe ist ausdrücklich erlaubt. Satte Rottöne fördern Appetit, Genuss und Geselligkeit. Eine Vinylbeschichtung macht die Grafik-Tapete im Esszimmer zudem leicht abwaschbar.

Flur

Der Flur als Eingangs- und Durchgangsbereich hat einen repräsentativen Charakter. Daher können je nach Größe, Länge und Helligkeit klassische Linien- und Streifenmuster, ausgefallene oder poppige grafische Designs, die im „Vorbeigehen“ leicht mit dem Auge zu erfassen sind, eingesetzt werden. Wer es weniger offensiv mag, tapeziert nur die Garderobenmöbel mit einem schnittigen Design.

Büro

Geometrische Muster können entspannen, aber auch zu kreativen Ideen anregen. Die Art der Tätigkeit im Büro entscheidet über das passende Design. Tapeziert wird die Wand, auf die der Blick vom Schreibtisch aus fällt. Schwarz/Weiße Muster sind eine sehr moderne Option, die je nach konkreter Darstellung anregend oder entspannend wirken.

Was macht die Beliebtheit von geometrischen und grafischen Tapeten aus?

Die Simplizität der Wahrnehmung ist ebenso ein Grund für die Beliebtheit wie die moderne und gleichzeitig verspielte Ausstrahlung von geometrischen Tapeten. Außerdem erweisen sich die grafischen Tapeten als Kontrast-Stilmittel im Einrichtungsdesign.

Simplizität für das Auge

Das Auge ist an Geometrie im Alltag gewohnt und schätzt die Simplizität, die von den Mustern ausgeht. Selbst komplexe Formenzusammenstellungen und abstrakte Konzepte bringen den Betrachter nicht aus der Ruhe, weil er die Grundstruktur immer erkennt. Hervorgehoben sei hier das Dreieck, was in den letzten Jahren eine enorme Beliebtheit erlangte.

Moderne und gleichzeitig verspielte Anmutung

Geometrische Tapetenmuster sind nicht explizit an einen Stil gebunden, vielmehr haben sie eine zeitlos moderne Ausstrahlung, die selbst Retro Tapeten zu eigen ist. Die Möglichkeiten der Wandelbarkeit und Zusammenstellung lassen die Muster gleichzeitig sehr verspielt wirken, allerdings im Sinne von agiler Bewegung.

Wirkungsvolles Kontrastmittel im Einrichtungsdesign

Zur rechteckigen Einrichtung setzen Kreise, Bögen, Punkte oder Wellen einen runden Kontrast. Andererseits fallen kantige, eckige Formen und dreidimensionale Grafikmuster auf Tapeten besonders auf, wenn diese ansonsten kaum im Raum vorhanden sind. Auch Ebenen lassen sich durch 3D-Tapetenmuster verschieben.

Welche bekannten Künstler haben geometrische Muster gezeichnet und entworfen?

Künstler verschiedenster Kunstrichtungen haben im Laufe ihrer Schaffensperiode der Geometrie in ihren Werken gehuldigt. Dazu zählen Kandinsky, Klee, Miró, Picasso und Vasarely, wobei jeder dieser Künstler die geometrischen Elemente ganz eigen nutzt.

Wassily Kandinsky

Der russische Maler und Grafiker Wassily Kandinsky gehört zu den herausragenden Vertretern des Expressionismus und lehrte auch am Bauhaus Weimar. Seine geometrischen Bildwerke, die der abstrakten Malerei zugeordnet werden, erscheinen in vielen Zügen melodiös und musikalisch, was bewusst gewollt ist. Leichtigkeit und Strenge der Formensprache verschmelzen, wichtig ist auch die Farbgebung für die Formen, die Kandinsky neu definiert.

Paul Klee

Das künstlerische Werk des Schweizer Malers Paul Klee vereint gleich mehrere Stilrichtungen wie Kubismus, Konstruktivismus, Expressionismus oder Surrealismus, die teilweise von geometrischen Formen bestimmt werden. Klee nutzt die geometrische Formensprache in seinen bunten, mitunter pastelligen Gemälden, um abstrakte Landschaften, Geschichten und Bildnisse zu erschaffen. Jedes Werk hat eine fantastische Dynamik.

Joan Miró

Der spanische Künstler Joan Miró gilt als bedeutender Vertreter der Klassischen Moderne. Er erschuf mit geometrischen Formen eigene Symbole seiner Bildersprache mit hohem Wiedererkennungswert, darunter Frau, Mond, Auge. Miró gibt der Geometrie eine weiche Form, sie darf zerfließen, kann aus ungeraden Linien bestehen, löst enge Grenzen auf. Bekannte Formen bilden neue unbeschwerte Elemente. Im Farbkonzept des Künstlers dominieren Rot, Blau, Gelb, Grün, Weiß und Schwarz.

Pablo Picasso

Der weltberühmte Spanier, der zu den großen Multitalenten gehörte, hat mit seinem  1907 geschaffenen Gemälde „Les Demoiselles d’Avignon“ den Kubismus begründet. Der Name der Stilrichtung leitet sich vom lateinischen Wort „cubus“ (Würfel) ab. Kennzeichnend ist die Darstellung von Objekten und Personen in Form von geometrischen Figuren wie Kugel, Kegel, Pyramiden.

Victor Vasarely

Der französische Maler und Grafiker mit ungarischen Wurzeln gilt als Mitbegründer der Op-Art. Abstrakte Formmuster sowie geometrische Farbfiguren sind in dieser optischen Kunst derart gestaltet, dass sie beim Betrachter verschiedene Effekte wie Flimmern, Bewegung oder optische Täuschung auslösen. Vasarely arbeitete hier bevorzugt mit Quadrat, Raute, Dreieck, Kreis, Linien und Wellen.

Unsere Tipps: So wirken geometrische Tapeten unwiderstehlich

  1. Türen mit geometrischen Tapeten dekorieren:  Türen liegen im Blickfeld und sind prädestiniert für grafische Designs. Achten Sie dabei auf die Mustergröße und stimmen Sie die Farben auf die übrige Raumgestaltung ab.
  2. Kombination mit warmen Holzmöbeln: Nahezu jedes geometrische Mustermotiv profitiert von warmen Holzmöbeln. Die dürfen sich an die Formen des Tapetendesigns angleichen oder bewusst einen starken Kontrast setzen.
  3. Schlafzimmer Black & White Double Action: Verleihen Sie dem Schlafraum eine außergewöhnliche Note, in dem Sie für die Bett-Kopfwand und die Längswand rechts davon eine Tapete mit schwarz/weißem Rauten- oder Zickzackmuster wählen. Gestalten Sie die linke Längswand mit einer Streifentapete in Schwarz/Weiß. Die Möbel werden ebenfalls in Schwarz und Weiß gehalten.
  4. Treppenaufgang als moderne Galerie: Wände oder Wandabsätze, die den Treppenaufgang eingrenzen, können durch ein auffälliges grafisches Design in den Fokus rücken. Wenn sich zwei Wände gegenüberliegen, sollte stets nur eine mit geometrischer Tapete dekoriert werden.