Industrial Look Tapeten

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Industrial Style und Loft Design bestechen durch den Charme alter Fabrikgebäude mit unverputzten Wänden und abgenutzten Metallen. Tapeten imitieren verwitterte Ziegelsteine, rostigen Stahl und abgeblätterte Farbe.

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Ratgeber Industrial Tapeten

Um der Massenproduktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts gerecht zu werden, entstanden gigantische Fabrikhallen mit praktisch funktionaler Ausstattung. Die Künstlerbewegung der 1960er und 1970er Jahre, allen voran in New York und London, entdeckte die später leerstehenden Gebäude als preiswerten, neuen Wohn- und Arbeitsraum, was den Loft-Stil populär machte. Unverputzte Wände aus Sichtbeton, nackte Ziegelsteinwände, rostiges, angelaufenes oder verfärbtes Metall, stark beanspruchtes und verwittertes Holz bestimmen den rohen, markigen Charakter des Industrial Style.

Inhaltsverzeichnis

Was versteht man unter Industrial Style?

Der Industrial Wohnstyle orientiert sich am Arbeitsambiente alter Fabrikhallen, die durch eine geometrische und minimalistische Architektur geprägt sind. Abgenutzte, raue Oberflächen sowie ein unvollkommener, unfertiger Look sind weitere Stilmerkmale.

Wohnstil orientiert an Arbeitsambiente alter Fabrikhallen      

Im frühen 20. Jahrhundert begann die Zeit die Industrialisierung, es entstanden Fabriken für die Massenproduktion verschiedenster Güter. Die Ausstattung der großen Fabrikhallen, die vor allen Dingen pragmatisch, robust und funktional sein musste, ist Vorbild für den kantigen Industrial Look mit seinem rauen Charme, der eine große und stetig wachsende Fangemeinde begeistert.

Geometrischer, minimalistischer architektonischer Stil

Kennzeichnend für die heute historischen Fabriken ist die zumeist streng geometrische Aufteilung, für die ein offener Grundriss und große Fenster ausschlaggebend sind. Im Gegensatz zur damaligen Wohnarchitektur existieren hier schon aus praktischen Gründen keine Erker, Mauervorsprünge und Nischen. Alles ist geradlinig und mit einem Blick relativ überschaubar konzipiert.

Abgenutzte und raue Oberflächen                         

Metall, Beton, Ziegel, Holz heißen die Materialien, die in den alten Fabriken für Wand, Boden, Inventar, Arbeitsgeräte und Leuchten eingesetzt wurden. Einerseits durch starke Beanspruchung, andererseits durch lange Leerstände und die damit verbundene Verwitterung zeigen sich die Oberflächen im Industrial Chic typisch abgenutzt, rau und stumpf.

Unvollkommener und unfertiger Look

Wo gehobelt wird, da fallen Späne, lautet ein altes Sprichwort. Und in den Fabriken der Industrialisierung war stets alles in Veränderung, weshalb der industrielle Stil einen unvollkommenen, unangepassten Look wiederspiegelt, der etwas Wildes, Revolutionäres an sich hat. Das ist auch dem Umbruch geschuldet, der seinerzeit in vollem Gange war.

Woher stammt die Idee für den Industrial Look?

Durch die Künstlerbewegung in den 1960er und 1970er Jahren wurde der Industrial Style populär. Viele Künstler richteten sich Wohnräume und Ateliers in ausrangierten Fabriken ein. Als berühmtester Vorreiter ist hier Andy Warhol mit seiner Factory zu nennen.

Populär seit Künstlerbewegung der 60er und 70er

Die aufstrebende Künstlerbewegung der 60er und 70er Jahre begründete eine neue Wohn- und  Lebensart, die zunächst aus der Not geboren wurde. Wohnungen in den Innenstädten von New York und London waren für diese Zielgruppe unbezahlbar geworden und es bot sich an, ausrangierte Fabrikhallen in Randgebieten für günstiges Geld anzumieten.

Wohnräume und Ateliers in ausrangierten Fabriken

In den historischen Fabrikhallen, die sich über mehrere Etagen erstreckten, wurden Wohnräume und Ateliers eingerichtet. Das vorhandene Inventar fand eine neue Verwendung, allerdings verzichtete man auf Renovierungen. Wände, Böden und Einrichtung blieben so, wie bei Einzug vorgefunden.  Improvisation und kreatives Recycling gaben den Ton an. Das neue „Loft-Feeling“ war geboren.

Vorreiter Andy Warhol mit seiner Factory

Der berühmte Pop-Art Künstler Andy Warhol, der auch als Fotograf, Videokünstler, Designer und Unternehmer tätig war, hat Leben und Wohnen in einer ehemaligen Fabrik perfekt inszeniert. Seine Factory, die später als „Silver Factory“ in die Kunstgeschichte eingegangen ist, galt als schillernder Treffpunkt für Stars & Sternchen, diente als Wohnraum, Privatpension und riesiges Künstleratelier. 

Welche Farben spielen bei Industrial Style Tapeten eine Rolle?

Vorwiegend dunkle Farbtöne, die selten rein, dafür eher gemischt und verwischt, abgenutzt oder verwittert sind, bestimmen die Farbpalette im industriellen Stil. Dazu gehören Grau, Rot, Blau, Braun, Weiß und Schwarz.

Grau

Die neutrale Mischfarbe aus Schwarz und Weiß zeigt sich im Industrial Style in abgestuften Nuancen, klassisch ist Betongrau, auch Zementgrau und mit anderen Farben durchzogenes Grau geben den Ton an. Hellgrau und Mittelgrau stehen im Vordergrund, bei den dunklen Grautönen macht sich Eisengrau sehr gut, gerade in Verbindung mit Eisenmöbeln.

Rot

Rostrot ist eine bezeichnende Farbe im Industrial Look, wobei Rost in natura sehr viele Zwischenfarbtöne kennt, die von der Oxidationsstärke abhängig sind. Angefangen bei hellem, orangerotem Rostrot über rotbraune Töne bis hin zu dunklem Braun. Dabei spielen Schattierungen und Verlaufsformen eine große Rolle. Auch Kupferrot, Ziegelrot und Backsteinrot wirken fantastisch.

Blau

Dunkelblau setzt im industriellen Einrichtungsstil einen interessanten Kontrast zu Holz und Metallfarben. Hier ist Stahlblau hervorzuheben, ein blauer Farbton mit reduzierter Buntheit, der kühl und aufgeräumt wirkt, aber auch Tiefe und Mondänität ins Spiel bringt. Türkisblau wird gerne für Tapeten verwendet, die korrodiertes Kupfer oder Wände mit alten Farb- und Putzschichten imitieren.

Braun

Braun steht bei Industrial Tapeten für mittlere und dunkle Holzfarben und bildet auch Leder ab, das im Loftstyle einen hohen Stellenwert hat. Weitere beliebte Nuancen sind Kupferbraun und Bronzebraun, die bei Metall Tapeten im Trend liegen. Mit Rostrot ergeben sich harmonische und warme Gestaltungsoptionen.

Weiß

Weiß, als Farbe der Reinheit, symbolisiert den cleanen Industrial Chic, der sich oftmals mit getünchten Ziegeln präsentiert. Antikweiß deutet den abgenutzten, von der Zeit gezeichneten Charakter an und wird in Tapetendesigns meist als ausgeblichene, verwischte Farbstruktur dargestellt. Weiß kann auch eine Komponente von mehreren Farbschichten auf marodem Putz sein.

Schwarz

Schwarz gehört zu den Lieblingsfarben für robuste Metalllooks im modernen Industrial Loftstil. Die unbunte Farbe wirkt in Verbindung mit Holz aber auch Betongrau sehr intensiv und dominant. Stahlblau kann ein kontrastreicher Kombipartner sein. Damit es nicht zu düster wirkt, ist ausreichend Tageslichteinfall im Raum wichtig. 

Wie erzeugen Industrial Tapeten den Look unverputzter Fabrikwände?

Um den markigen, rohen Look unverputzter Fabrikwände zu gestalten, bieten sich Tapeten  in täuschend echter Optik an. Diese ahmen sichtbares Mauerwerk, maroden Putz, Ziegel- oder Backsteine, rauen Beton und Zementstrukturen nach.

Optik von sichtbarem Mauerwerk

Sichtbares Mauerwerk besteht aus Ziegeln oder anderen Steinen, die in einem bestimmten Verbund verlegt werden. Auch können Verzahnungen sichtbar sein. Im Loft Style sind zudem Tapeten sehr beliebt, die eine freigelegte Ziegelwand hinter einer Betonfassade zeigen. In Farben und Formaten gestalten sich Stein- und Ziegelabbildungen auf Industrial Tapeten wie in natura sehr facettenreich.

Effekt von marodem Putz

Maroder Putz, der an allen Enden und Ecken abbröckelt und dabei auch alte Farbschichten oder rostige Stellen durch metallene Unterkonstruktionen zu Tage bringen kann, weist unterschiedliche Farbtöne auf und sorgt für Bewegung im Raum. Das abgerissene Erscheinungsbild unterstreicht die wilde, unkonventionelle Komponente, die etwas Mut zur Unvollkommenheit erfordert.

Ziegelsteine und Backsteine

Je nach Region, in der die Fabrikhallen gebaut wurden, galten rote oder braune Ziegel- und Backsteine als bevorzugtes Baumaterial. Das günstige, robuste und leicht zu verarbeitende Material ist auf Tapeten als Klinker-Verbundmauerwerk in abgestuften Farbtönen von Orangerot bis Dunkelbraun präsent. Diese Tapeten Designs zaubern nicht nur Farbe, sondern auch Behaglichkeit in den Raum.

Rauer Beton

Rauer, grob strukturierter Beton sowie glatter, unverputzter Sichtbeton bilden innerhalb der Fabrikbauten die modernen Baumaterialien ab. Doch auch diese kommen in die Jahre und sind Umwelteinflüssen ausgesetzt. Daher zeigen sich die Strukturen und Optiken vielfältig und farblich divers. Mit coolen, plakativen Graffitis verzierte Betonwände bekräftigen das urbane Flair.

Zementstrukturen

Zementstrukturen entstehen durch Verputz- und Auftragetechniken und die Zusammensetzung des Ausgangsmaterials. Typisch sind raue, porige, rissige, wolkige oder marmorierte Strukturen. Zement kann von sehr hell bis zu einem dunklen Anthrazit alle Farbtöne annehmen und mit anderen Farbkomponenten, z.B. Rostrot, durchzogen sein. 

Welche oftmals abgenutzten Metalle werden auf Industrial Tapeten imitiert?

Bestimmte Metalle reagieren mit Sauerstoff und Luft, verändern dadurch ihre Optik oder Oberflächenbeschaffenheit und erhalten so den begehrten Industrial Look. Silber, Kupfer, Messing, Bronze, Stahl und Zinn zeigen sich auf Tapeten von ihrer abgenutzten Seite.

Silber

Wenn Schwefelverbindungen Silber oxidieren, entsteht der bekannte Anlaufeffekt, der sich mit dunklen, teils rötlichen, bläulichen, gelblichen und glanzlosen Stellen bemerkbar macht. Altsilber hat eine meist dunkelgraue, fast schwarze Farbe, die durch andauernde Oxidation entstanden ist. Diese Patina kann auch bewusst herbeigeführt werden.

Kupfer

Kupfer korrodiert durch Umwelteinflüsse und bildet zum eigenen Materialschutz eine grünlich-blaue, türkise Patina aus, die gerade bei Industrial Tapeten eine grandiose Wirkung in Sachen Farbigkeit erzielt. Neben dem ursprünglichen Kupferrot wird das Design dann von grünblauen Schattierungen durchzogen. Auch mit Grünspan besetztes Kupfer ist ein beliebtes Tapetendesign.

Messing

Messing ist ein hoch korrosionsbeständiges Material, dennoch gibt es einige Korrosionsarten, die dem Metall zusetzen und seine Optik verändern können. Dazu gehören der Lochfraß durch Säuren, die Spannungskorrosion bei Temperaturunterschieden (kaltgeformtes Messing) und die Kontaktkorrosion durch Lagern mit anderen Metallen. Verfärbungen & Aufplatzungen sind die Folge.

Bronze

Bronze bezeichnet eine Legierung aus Kupfer und Zinn, die Farbpigmente der beiden Metalle vereint und einen eigentümlichen Farbton von Bronzebraun bzw. Anthrazit und Schwarz je nach Anteil ausbildet. Das Metall gilt als beliebter Werkstoff für Statuen, Skulpturen, Glocken, Türen, diverse Möbelstücke und Möbelgriffe. Im Industrial Tapetendesign ist stumpfe oder farbig lackierte Bronze ein Highlight.

Stahl

Stahl ist ein beliebter Werkstoff im Fabrikbau, er dient u.a. dazu, Konstruktionen zu stützen und für Verkleidungen. Stahl kann durch Umwelt- und Witterungseinflüsse rosten. Ein attraktives Industrial Material Design ergibt sich durch Flugrost auf Edelstahl, der das silberweiße Material mit rötlichen Linien, Punkten und Flecken durchzieht. Abgenutzter Stahl ist dunkler, mitunter fleckig und stumpf.

Zinn

Altes Zinn weist eine schöne Farbpalette von Grün-, Grau-, Rot- und Schwarztönen vor, je länger das Metall Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Dabei bilden sich regelrechte Farbverläufe. Zu den außergewöhnlichen Industrial Tapetendesigns zählen alte amerikanische Zinnfliesen, die im 19. und 20. Jahrhundert in nordamerikanischen Fabriken für die Innenraumgestaltung hergestellt wurden.

Welche Holz-Optiken werden auf Tapeten im Industrial Style abgebildet?

Holz hat im Industrial Design viele Gesichter. Antike Dielen, abbröckelnde Farben, unbehandeltes, rohes Holz oder in die Jahre gekommene Bretter machen den Look perfekt.

Antike Dielen

Wie viele Arbeitsschuhe über die Dielen der Fabrikböden gelaufen sind, das weiß niemand mehr. Antike Dielen spiegeln ein Stück Vergangenheit wieder, erzählen Geschichte und versprühen Gemütlichkeit. Deutliche Beanspruchung, mehrfache Lackierungen und Beschädigungen werden auf entsprechenden Tapetenmustern explizit dargestellt.

Abbröckelnde Farbe

Farbe, die in mehreren Schichten aufgetragen ist, da sie immer wieder kostengünstig überstrichen werden konnte, blättert mit der Zeit ab. Auch marodes Holz lässt Farbe abbröckeln. So kommen interessante und teilweise sehr bunte Texturen zustande, die den ansonsten kühlen Industrial Look überraschend auflockern.

Unbehandeltes Holz

Rohes Holz, das keinerlei Versiegelung oder Behandlung erfahren hat, ist Natur pur und damit auch sehr anfällig für Umwelteinflüsse. Dadurch verändert es sich auf vielfältige Arten, die Tapetenmuster wiedergeben. Das können Verfärbungen, Moosbildung oder  Aufquellung sein, die sich in der Holzstruktur bemerkbar machen und das Erscheinungsbild individuell formen.

In die Jahre gekommene Bretter

Holzbretter, die schon etliche Jahre auf dem Buckel haben und mit allerlei Substanzen in Berührung gekommen sind oder starker Benutzung ausgesetzt waren, bieten optisch immer neue Überraschungseffekte, sei es farblich oder in der Struktur. Entsprechend groß ist die Auswahl an Altholz Tapetendesigns, die erstaunlich modern anmuten.

Alte Holzpaletten

Holzpaletten gehören zum Fabrikalltag dazu. Für cooles Industrial Styling werden alte, gebrauchte Holzpaletten auf Tapeten abgebildet, die schon unzählige Male be- und entladen sowie transportiert wurden und der Witterung ausgesetzt waren. Patina, starke Gebrauchsspuren, verblasste Aufdrucke, unterschiedliche Holzfarben ergeben Holzdesigns im Industrial Look. 

In welchen Räumen kommen Tapeten im Industrial Chic zur Geltung?

Beinahe jeder Raum eignet sich für das Industrial Styling, solange er groß genug ist. In Küche, Bad, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, dem Männerzimmer oder in Café und Bar kommt das toughe Loft-Feeling mit passenden Tapeten besonders gut zur Geltung.

Küche

Zu einer großzügig geschnittenen, offenen Küche - wie sie heute vielfach bevorzugt wird, passt der Industrial Loft Style fantastisch. Betonoptik Tapeten in verschiedenen Grau-Nuancen, glatt oder mit Struktur, sind ebenso angesagt wie Tapeten, die rostrotes Ziegelmauerwerk nachahmen. Die Kücheneinrichtung zeigt sich aus markigem Holz, Aluminium oder in Metall-Shabby-Chic.

Badezimmer

Ein Badezimmer im industriellen Stil ist für viele der Inbegriff eines hochmodernen Bades. Das kommt nicht von ungefähr, denn dunkler Naturstein oder Zementstrukturen zaubern eine puristische Eleganz. Auch Tapeten, die rostige und angelaufene Metalle oder sehr alten Putz mit Fehlstellen abbilden, haben ihren ureigenen Reiz. Dunkle Holztapeten und Ziegelsteinoptiken wirken gemütlich.

Wohnzimmer   

Industrial ist eine Lebensart, die sich an Ursprünglichem und Zeitspuren erfreut, gleichzeitig sehr clean und roh, aber auch facettenreich ist. Das Wohnzimmer mit seiner sehr persönlichen Ausrichtung, die dennoch repräsentativ sein soll, verwandelt sich durch Industrial Tapeten in einen originellen Loft im Zentrum der Wohnung. 

Arbeitszimmer

Das Ambiente eines Arbeitszimmers ist im Allgemeinen ausgeglichen, damit es Konzentration ermöglicht. Industrial Style vermittelt eine unkonventionelle Ruhe, in der auch immer ein Stück weit Spannung steckt. Insbesondere in Büros und Coworking Spaces mit künstlerischem bzw. schöpferischem Hintergrund sorgen passende Tapeten, gerne auch Metalltapeten, für den kreativen Input.

Männerzimmer       

Der Industrial Look wird gerne als maskulin bezeichnet, wahrscheinlich weil er auf Minimalismus, beständige Materialien, klare Linien und urbanes Design setzt. Rauer Beton, markanter Zement, abblätternde Putzstrukturen oder pures Mauerwerk sind hier in Form von leicht anzubringenden Imitat-Tapeten die richtige Basis für eine stilvolle Männerhöhle.

Café und Bar

Einrichtungsdesigns im industriellen Stil haben etwas Urgemütliches an sich. Sie sind nicht perfekt, im Gegenteil, sie dürfen Makel, Ecken und Kanten offensichtlich zur Schau stellen. Das überträgt sich auf die Stimmung, die in solch einem Ambiente lockerer und offener ist. Gerade in Cafés und Bars lassen sich Industrial Tapeten gezielt einsetzten, um den Wohlfühlfaktor mit Coolness zu kombinieren. 

Warum ist der Industrial Look bei Tapeten so populär?

Der Industrial Stil ist aufregend anders und unangepasst. Er offenbart eine moderne, urbane Ausstrahlung, ohne Pomp und Schnörkel, gepaart mit lässiger Natürlichkeit. Trotz der rohen, kühlen Art wirkt er wohnlich, auch kann der puristische Stil gut mit anderen Stilen gemixt werden.

Moderne, urbane Ausstrahlung

Pulsierendes, städtisches Leben und Modernität vereinen sich im Loft Industrial Style. Kantige Geradlinigkeit, die auf Unnützes verzichtet, spiegelt ebenso eine eigene Lebensart wieder wie die rauen Materialien, die durch ihre Imperfektion und mit Zeitspuren glänzen. Zudem ist es eine spannende Herausforderung, Industrial Designs mit eigener Persönlichkeit zu füllen.

Wohnlich trotz kühlem und rohem Stil

Die zunächst kühle und rohe Art, die dem Industrial Look zu eigen ist, wird schnell durch warme Farbtupfer zu einer sehr wohnlichen Angelegenheit. Als Akzentwand in roter Ziegelstein- oder korrodierter Kupferoptik, mit Messingobjekten und Holzmobiliar. Die individuelle Ausgestaltung führt zu Harmonie, die Gegensätze verbindet.

Lässige Natürlichkeit

Die Kombination von Materialien ist im Industrial Stil vorgegeben. Das heißt, in Frage kommen Metalle aller Art, Holz, Stahl, Stein, Glas sowie Leder. Das betrifft Wände, Böden, Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände. So entsteht eine lässige Natürlichkeit, die auf plumpen Kunststoff und hochglanzpolierte Flächen oder Kunstfasern verzichtet.

Puristisch, kann gut mit anderen Stilen kombiniert werden

Weniger ist mehr im Industrial Chic. Er bleibt großzügig und puristisch, eingerichtet und dekoriert wird mit dem Nötigsten. So können Elemente anderer Stile wie Shabby Chic oder Scandinavian Chic und Mid-Century einfließen. Wichtig ist, dass die Wohnstile einen oder mehrere gemeinsame Nenner haben.

Unsere Tipps: Ideen für lässig charmante Industrial Interieurs

  1. Industrie trifft auf Scandi: Minimalismus in der Ausgestaltung und Maximalismus in Sachen Funktionalität lauten die gemeinsamen Nenner beider Stile, die sich besonders gut kombinieren lassen. Das funktioniert z.B. mit einer Beton- bzw. Steintapete, Möbeln aus verzinktem Stahl und skandinavisch hellen, unbehandelten Hölzern plus einer Ledercouch in nordischem Weiß.
  2. Warme Farbtupfer setzen: Eine Tapete mit rotbraunen Ziegelsteinen wärmt als Akzentwand sofort das Gemüt. Auch Kupfer-, Messing- und dunkle Holztöne machen ganz warm ums Herz. Neben Tapeten tragen auch Möbelstücke, Designobjekte und Leuchten aus diesen Materialien sowie Lederaccessoires zum Plus an Gemütlichkeit bei.
  3. Cooler Loft Style: Sie wünschen sich einen Raum mit Authentizität? Dann sind amerikanische Zinnfliesen in Form der Designer Tapete Brooklyn Tins von NLXL genau das Richtige. Dazu passen abgewetzte Ledersessel, schwarze Metallmöbel und kantige Holz- und Bronzeskulpturen ausgezeichnet.
  4. Raffinierter Materialmix: Man nehme rote Ziegelsteine, Beton bzw. Zement und Holz. Wählen Sie einen großen Raum und gestalten Sie eine Akzentwand mit einer Mustertapete im roten Klinkerdesign. Die übrigen Wände sowie ggf. die Decke werden mit Betonoptik Tapete verkleidet. Der Fußboden erhält Holzdielen, die Möbel sind eine Kombi aus Metall und Holz.