Klassische Tapeten

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Klassische Tapeten sind zeitlose Schönheiten, die verschiedene Stilrichtungen in den Raum zaubern oder neue, spannende Gestaltungsideen verwirklichen. Mit historischen Mustern verleihen Sie Ihrem Zuhause majestätische Würde.

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Ratgeber Klassische Tapeten 

Klassische Tapeten bilden Musterelemente und Motive großer Zeit-, Kunst- und Stilepochen ab, z.B. Renaissance, Barock, Jugendstil. Die Dessins der Tapetenmodelle, die heute entstehen, orientieren sich an historischen oder antiken Vorlagen. Originale alte Tapeten mit klassischem Musterdesign finden sich hauptsächlich in Museen und Archiven. Klassische Tapeten verbreiten authentische Stimmung, sie wecken Erinnerungen und sind die idealen Gestaltungsmittel für Interieurs mit starkem Bezug zu einer bestimmten Stilepoche. Sie können aber auch zum Stilbruchwerkzeug für hochmoderne Einrichtungen werden.

Inhaltsverzeichnis

Was versteht man unter Klassischen Tapeten?

Klassische Tapeten zeigen Musterdesigns historischer Stilepochen. Die Klassik definiert dabei das Althergebrachte und Beständige, das sich je nach Epoche mit bestimmten Stilmerkmalen zeigt. Auch Reproduktionen aus Archiven finden Einzug in den Tapetenhandel.

Die Klassik

Die Klassik ist im Sinne der lateinischen Übersetzung die Grundlage eines jeden Fortschritts, das Mustergültige, gleichwohl aber zeitlos und unvergänglich. Klassik bindet Tradition, kulturelle Entwicklung und Historie mit ein. Auf verschiedenen Gebieten wie Musik, Literatur, bildende Kunst, Architektur wird Klassik in einen spezielleren, auch zeitbegrenzten, Kontext gesetzt. 

Stilmerkmale historischer Epochen

Jede historische Epoche hat ihre unverwechselbaren Stilmerkmale, die einen direkten, optischen Zusammenhang herstellen. Bezogen auf das Tapetenmusterdesign sind beim Barock die opulenten Ornamente typisch, die sich aus Elementen wie Figurinen, Blumen, Pflanzen, etc. zusammensetzen. Der Jugendstil liebt schwungvolle, organische und florale Formen, aus der kunstvoll detaillierte Muster entstehen. Im Art déco sind klare geometrische Formen, Bögen, Stufen, Winkel bezeichnend.

Reproduktionen aus Archiven

Historische Tapeten werden in musealen Archiven gehütet wie große Schätze. Das Papier bzw. die Materialien, aus denen sie hergestellt sind, zeigen sich altersentsprechend sehr empfindlich und können in Verbindung mit Sauerstoff und Luft reagieren. Reproduktionen der historischen Designs sind unter bestimmten Auflagen möglich. Dabei wird praktisch das alte Design geschickt und technisch/handwerklich aufwendig kopiert bzw. nachgeahmt.

Welche Stilepochen für historische Tapetenmuster gibt es?

In den vergangenen Jahrhunderten haben zahlreiche Stilepochen Geschichte geschrieben, die bis heute Kunst, Design, Architektur beeinflussen. Auf Tapetenmuster leben u.a. Barock, Rokoko, Klassizismus/Empire, Biedermeier, Jugendstil, Art déco oder Bauhaus wieder auf.

Barock (1600 - 1730) 

Unterschieden wird bei dieser Epoche der europäischen Kunstgeschichte in den Frühbarock (bis 1650), den Hochbarock (1650 - 1700) und den Spätbarock (bis 1730). Italien und Frankreich gelten als Hochburgen dieses glanzvollen Stils, der Macht, Pracht und Fülle zum Ausdruck bringen will.

Bezeichnend für den Barock sind symmetrische, geschwungene, konvexe und konkave Formen, reiche Ornamente und starke Farben wie Gold oder Purpur. Großes Augenmerk liegt auf der handwerklichen Qualität.

Rokoko (1730 - 1770)  

Das Rokoko entwickelte sich aus dem Spätbarock. Hier gilt Frankreich zur Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV. als Geburtsstätte, dessen Barockschloss Versailles entsprechend ausgestattet war. Wie auch beim Barock zeigen sich die Gestaltungselemente in reicher ornamentaler Ausführung, hinzu kommt jedoch eine gewisse Verspieltheit, die sich mit Schnörkeln und romantischen Aspekten beschäftigt. Im Mittelpunkt steht das asymmetrische Rocaille-Ornamentmotiv. Gewundene Linien, rankenförmige Rahmenelemente und exotische Komponenten bestimmen den hochdekorativen Stil.

Klassizismus / Empire (1770 - 1840) 

Architektur, Kunst und Design orientieren sich im Klassizismus an der griechischen und römischen Antike. Die Formen zeigen sich im Gegensatz zum Barock schlicht, klar und geradlinig. Es ist die Zeit der eleganten Salons, in denen dunkle Massivholzmöbel und wertige Stofftapeten ihren Platz haben. Das Empire bildet eine Unterepoche des Klassizismus ab, die in der Herrschaftszeit des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte entsteht. Römische und griechische Antike bleiben Vorbilder, es wird monumental und repräsentativ mit festlichem Charakter dekoriert.

Biedermeier (1820 - 1850) 

Die deutsche Biedermeier-Ära (auch Biedermaier) beginnt nach dem Ende des Wiener Kongresses. Die Politik stagniert. Das gehobene Bürgertum kreiert seine eigene Welt. Die Familie und das traute Heim rücken in den Mittelpunkt. Zwei Dichter erschaffen den konservativen und hausbackenen Spießbürger Gottlieb Biedermaier, der dieser Epoche den Namen gibt. Gleichzeitig steht der „Biedermaier“ für die typisch deutschen Tugenden wie Fleiß und Ehrlichkeit. Idylle und Privatsphäre genießen einen hohen Stellenwert, was die Innenarchitektur zur schlichten Eleganz inspiriert. 

Jugendstil (1890 - 1920)

Der Jugendstil, auch „Art Nouveau“, spiegelt die Wendezeit vom 19. zum 20. Jahrhundert in der Kunstgeschichte wieder. Reform und Moderne sind wesentliche Bezugspunkte, die diese Strömung aufgreift und ihre eigenen Ideen daraus verwirklicht. Der Jugendstil eröffnet ein neues Zeitalter, in dem Kunst und Leben verschmelzen, Kunst wird Teil des Alltags, Funktion wichtiges Element im Design. Optische Highlights sind großflächige florale Ornamente, die sich aus feinsten Details zusammensetzen sowie dekorativ geschwungene Linien.

Art déco (1920 - 1940)

Art déco kennzeichnet eine französische und italienische Stilrichtung in Design, Kunst, Architektur, die mit Freude stilisiert und abstrahiert. Kubismus und Futurismus nehmen Einfluss auf die künstlerische Gestaltung. Florale und organische Motive vereinen sich auf besondere Art und Weise mit strenger Geometrie aus dem Funktionalismus. Einflüsse fremder Kulturen, z.B. aus Afrika oder Arabien, kommen zum Tragen. Es wird mit luxuriösen und kostbaren Materialien gearbeitet, darunter Silber, Bronze, Ebenholz, Kristall, Elfenbein.

Bauhaus (1920 - 1940)

1919 gründet Walter Gropius das Staatliche Bauhaus im deutschen Weimar. Hier werden Kunst und Handwerk vereint. Die Kunstschule gilt als Begründer der Avantgarde. Im Mittelpunkt steht wörtlich der moderne Bau, als Experimentierfeld mit Regeln. In einem „Bauhaus“ sollen alle Elemente optisch und funktional eine Einheit bilden. Kubistische, sachliche Formen, Primärfarben, neue und klare Materialien sowie Design mit hoher Funktionalität sind wesentliche Merkmale des Bauhausstils.

Nach welchen Herkunftsländern werden klassische Tapeten unterschieden?

Klassische Tapetenmuster gründen oftmals auf länderspezifischen, traditionellen Mustermotiven. Daher lassen sich klassische Tapeten auch nach den Herkunftsländern wie England, Frankreich, Italien oder Schweden unterscheiden.

Englisch

Klassische Tapeten aus England sind mit viktorianischen Mustermotiven geschmückt. Auch dem englischen Cottage-Stil wird mit Jagd- und Landschaftsszenerien, Rosen, floralen Elementen oder  Wappenornamenten Tribut gezollt. Paisley ist ein Britisches Mustermotiv mit langer Tradition.

Französisch

Klassische französische Tapeten bestechen durch opulente Barock- oder Rokokomuster. Weiterhin zeigen sich Musterelemente im Stil der gotischen Renaissance. Eine große Tradition haben Toile de Jouy Tapeten. Die französische Lilie ist ein beliebtes Mustermotiv für den Landhaus-Stil.

Italienisch

Venezianischer Barock und Illusionsmalerei finden sich auf der Liste klassischer italienischer  Tapetenkunstwerke. Nicht zu vergessen ist die römische Mosaiken- und Freskenkunst, ebenso wie die luxuriöse Ästhetik von Marmor und Terrazzo als Traditionsmuster oder Figürliches im Stil von Botticelli und Co.

Schwedisch

Wenn es um historische schwedische Tapetendesigns geht, sind Folkloremuster der schwedischen Volkskunst zu nennen, die eine jahrhundertealte Tradition haben. Weiterhin ist der gustavianische (klassizistische) Stil der Adelskultur beliebtes Vorbild für klassische Designs. Komplettiert werden die Klassik-Tapeten von landestypischen Jugendstil- und Art déco Interpretationen.

Wann spricht man von Antiken Tapetenmustern?

Antike Tapetenmuster beziehen sich in ihren Darstellungen und Abbildungen auf klassische Architektur und Kunst. Im Mittelpunkt stehen Motive und Fragmentmuster aus der griechischen Antike und dem Römischen Kaiserreich.

Griechische Antike

Als griechische Antike wird der Zeitraum von ca. 1200 v. Chr. bis 146 n. Chr. angegeben. In dieser Zeit begann nicht nur die Entwicklung des heutigen Griechenlands, auch Zivilisation, Kultur, Wissenschaft, Bildung haben ihren Ursprung in der griechischen Antike. Auf allen Gebieten des Lebens war die griechische Antike Vorreiter, darunter Medizin, Architektur, Literatur, Philosophie, Malerei. Antike Tapetenmuster bilden vielfach Figuren der griechischen Mythologie, aber auch Tier-, Pflanzen- und Menschenzeichnungen nach Vorbild alter Vasen- und Wandmalereien ab.

Römisches Kaiserreich

Das Römische Reich bestand in der Zeit zwischen dem 8. Jh. v. Chr. und dem 7. Jh. n. Chr. Es galt als größtes Reich im Mittelmeerraum und erstreckte sich über weite Teile Europas. Das „Imperium Romanum“ kannte verschiedene Herrschaftsperioden, darunter die Kaiserzeit, die unter Kaiser Trajan in den Jahren 115-117 ihre Blütezeit erlebte. Macht und Pracht zeigten sich in Palästen und Villen mit erlesenen Fußbodenmosaiken, Fresken, Stoffbespannungen oder Malereien an Wänden/Decken sowie kostbarer Dekoration. Solche Statussymbole zieren antike römische Tapetendessins.

Welche historischen Druckverfahren kommen bei Tapeten zum Einsatz?

Für klassische Tapeten bieten sich historische, traditionelle Druckverfahren geradezu an, wenn die optische Wirkung sehr authentisch sein soll. An erster Stelle der althergebrachten Druckverfahren stehen Leimdruck und Siebdruck.

Leimdruck

Das Leimdruckverfahren wurde 1915 vom deutschen Fotografen Heinrich Kühn (1866-1944) entwickelt. Die Druckfarben werden dabei mit Leim vermischt. Die Einführung des maschinellen Leimdrucks mit Walzen für die Tapetenherstellung löste die Handdruckverfahren ab. Bis heute wird der maschinelle Leimdruck für exklusive Tapeten mit kunsthandwerklicher Optik genutzt.

Siebdruck

Der Siebdruck (Durchdruck) gehört ebenfalls zu den historischen Druckverfahren. Hier erfolgt der Auftrag der Druckfarbe durch ein feinmaschiges Gewebe auf das zu bedruckende Material. An Stellen, die keine Farbe erhalten sollen, werden die Gewebemaschen durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht. Siebdruck ist maschinell und manuell möglich.

Welche Farben sind typisch bei klassischen Tapeten?

Das Farbenspektrum klassischer Tapeten bewegt sich zwischen dezent, elegant, neutral und majestätisch luxuriös. Grau, Schwarz/Weiß, Beige, Rot, Blau und Gold zählen zu den häufig gewählten Designfarben.

Grau

Grau in dunkleren Nuancen verleiht einem klassischen Musterdesign eine kühle, elegante Note und wirkt harmonisch in schlichten klassischen Einrichtungsstilen. Andere Farben erhalten durch Grau das Plus an Intensität.

Rot

Rot wird gerne mit Liebe und Romantik assoziiert, aber auch der prächtige, königliche Charakter wie er z.B. Purpurrot zu eigen ist, macht die Farbe zur ersten Wahl für feudale klassische Tapetendesigns.

Beige

Weich, behaglich, erdend und sinnlich wird der Mischton in der Farbpsychologie beschrieben. Seine natürliche Aura verleiht klassischen Designs Exklusivität und macht ihn mit zahlreichen Tönen der warmen wie auch kühlen Farbpalette kompatibel.

Blau

Blau ist eine famose Ornamentfarbe, die verschiedenen Stilrichtungen auf Mustertapeten ausdrucksstarke Tiefe verleiht und eine königliche Aura hat. Auch in traditionellen britischen/viktorianischen Dessins oder in folkloristischen Mustern mediterraner Länder spielt die Farbe der Klarheit eine wichtige Rolle.

Gold

Gold steht für Luxus, Reichtum, kraftvolle Schönheit und Erleuchtung. Keine Farbe kann grandiose Barock- oder Rokokomuster besser in Szene setzen, auch Jugendstil und Art déco rücken durch die Farbe der Sonne in ein strahlendes Licht.

Schwarz/Weiß

Klassische Muster und Motive können sehr subtil und tiefgründig sein. Sie bestechen durch eine ruhige Eigenwilligkeit, welche die neutralen Farben Schwarz und Weiß perfekt zum Ausdruck bringen.

Was sind gefragte Motive bei klassischen Tapetenmustern?

Klassische Tapeten besitzen ein großes Portfolio an Muster-/Motivmöglichkeiten. Unter den Top Sechs der beliebtesten Designs rangieren Streifen, historische Landschaften, klassische Kunst & Malerei, Blumen, Vögel sowie Ornamente unterschiedlicher Stilepochen. 

Streifen

Streifen, gerade als akkurate Blockstreifen, bilden ein typisch klassisches Tapetenmuster ab. Oftmals wird das Streifendesign in Anlehnung an historische Vorlagen mit zauberhaften Vogelwesen und romantischen Blumen geschmückt. Farblich sind Gold, Rosétöne, Braun- und Cremetöne, aber auch Schwarz/Weiß gefragt.

Historische Landschaften

Kulturhistorisch bedeutende Landschaften wie sie in aller Herren Länder zu finden sind, bedienen die romantische Sehnsucht nach Heimat und Familie. Sie kommen beispielsweise auf französischen Toile de Jouy Tapeten oder bei Delfter Kachel-Motiven zum Ausdruck. In England und Schottland sind es Wald- und Jagdlandschaften, im hohen Norden Darstellungen der rauen Meeresküste.

Klassische Kunst & Malerei

Klassische Kunst und Malerei liefern exzellente Vorlagen für Tapetendesigns. Werke alter Meister aus verschiedenen Kunstrichtungen der vergangenen Jahrhunderte, z.B. Botticelli, Michelangelo, Rembrandt, Renoir, van Gogh, Klimt, werden neu aufgelegt oder designerspezifisch interpretiert.

Blumen 

Blumen sind ein prägendes Stilmittel verschiedener Kunstepochen (Barock, Jugendstil) und Ausdrucksform in der bildlichen Romantik. Einen traditionellen Charakter haben u.a. die blaue Blume (Kornblume) oder die Lilie, die oftmals Teil von traditionellen Familienwappen ist. Blumenbouquets und seltene historische Blumen sind auf klassischen Tapeten ebenso vertreten.

Vögel   

Ebenso wie Blumen spiegeln Vögel den romantischen Charakter wieder. Im 17. und 18. Jahrhundert waren exotische Vögel aus fremden Kontinenten an den Höfen des europäischen Hochadels en vogue und auch Abbildungen von tropischen Vögeln fanden Einzug in die dekorative Malerei.

Ornamente

Ornamente sind für bestimmte Stilrichtungen, darunter Renaissance, Viktorianische Epoche, Barock, Jugendstil, Art déco unverzichtbar. Auch wenn diese sich in der klassischen Moderne immer wieder je nach Stilrichtung verändert oder abgewandelt präsentieren. Hinzu kommen Einflüsse aus Orient sowie Märchen- und Sagenwelten, die Ornamente sehr fantasievoll erscheinen lassen.

Welche Räume eignen sich für klassische Tapeten?          

Mustermotive klassischer Tapeten sind für den Rückzugsort ebenso wie für den repräsentativen,  geselligen Bereich einsetzbar. Schlafzimmer, Badezimmer, Wohnzimmer, Küche und Flur freuen sich auf Tapetenschmuckstücke mit klassischen Dessins. 

Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist bereit für geschmackvolle Tapetenideen, die an vergangene Zeiten erinnern und die Nostalgie beflügeln. Auch der märchenhaften Fantasie gibt das Schlafgemach viel Raum, z.B. mit kostbaren Mustertapeten im Stil historischer Paläste oder altehrwürdiger Burgen. Unser Tipp: Historische Landschaftsmotive für traumfördernde Stimmung.

Badezimmer

Badezimmer im altrömischen Stil  oder angelehnt an Jugendstil und Art déco erleben eine neue Renaissance. Auch prächtige farbintensive Barockornamente werden dem Anspruch an das Luxusbad gerecht. Im Raum, der Schönheit und Wellness dient, sind große klassische Inszenierungen, z.B. mit griechisch oder römisch inspirierten Motivtapeten ein sinnlicher Hochgenuss.

Wohnzimmer

Jedes stilistische Thema, gemäß den eigenen Vorlieben, lässt sich im Wohnzimmer mit klassischen Musterdesigns umsetzen. Der blaue oder grüne Salon, das britische Herrenzimmer mit Jagdszenerie, eine Rokoko-Stube sind Beispiele. Edle Materialien und prunkvolle Farben unterstreichen den repräsentativen Charakter.

Flur

Der Flur ist entsprechend seiner Größe und des Zuschnitts offen für vielseitige klassische Designs, z.B. Streifen. Besonders interessant sind Muster, die dem Auge eine Geschichte erzählen und die Gedanken in andere Welten entführen. Dafür eignen sich klassische Tapeten mit Entdeckerpotential, die ins Detail gehen, durch Farbgebung und Struktur überraschen.

Küche

In der Küche harmonieren traditionelle und folkloristische Muster, wie sie der Landhausstil liebt. Kleinteilige Blumenmuster, schottische Karos, Toile de Jouy. Wer mit klassischen Tapeten einen modernen Kontrast setzen möchte, inszeniert ausgefallene Barockmuster zu hochmodernen Küchenmöbeln.

Was macht klassische Tapeten so beliebt?

Klassische Tapeten kommen nie aus der Mode, im Gegenteil, sie sind je nach Trend wieder hip und angesagt. Sie stillen die Sehnsucht nach Nostalgie & Ästhetik, viele der Modelle werden in luxuriösen Ausführungen für gehobene Interieurs angeboten.

Zeitlose Eleganz des Klassischen Stils 

Zeitlose Eleganz versteht sich bei klassischen Tapeten als eine Einladung, nach Lust, Laune, Trend zu dekorieren. Die unterschiedlichen Stiltapeten eröffnen eine große Gestaltungsvielfalt nach dem individuellen Geschmack. So kann das Design pompös, verspielt, verschnörkelt, nüchtern oder geradlinig sein.

Luxuriöse Ausführungen in Brokat- und Damast-Optik

Klassik, Luxus und erstklassige Qualität gehen bei zahlreichen Stiltapeten Hand in Hand. So finden sich beispielsweise üppige Barock- oder Art déco Tapeten in Brokat- und Damast-Optik. Auch feinste Seidenfasern oder hochwertiges Leinen sind bei klassischen Tapeten keine Seltenheit.

Nostalgie & Ästhetik

Klassische Tapeten wecken Erinnerungen, vielleicht an die Tapete in Großmutters Wohnzimmer oder im ehemaligen Tante Emma Laden um die Ecke. Nostalgie ist aber auch, wenn durch die Tapetendekoration das authentische Gefühl entsteht, sich in einer bestimmten Stilepoche wiederzufinden. Nicht zu vergessen die Schönheit, die von prächtigen, kunstvollen Dessins ausgeht.

Unsere Tipps: Klasse dekorieren mit klassischen Tapeten

  1. Alte Tapete für die Puppenstube: Kinderaugen leuchten und das nicht nur bei jungen Kindern, wenn die Wände der Puppenstube mit Designtapete im Stil von Biedermeier, Barock oder Jugendstil gestaltet sind. Dazu möglichst kleinformatige Muster wählen, damit die Proportionen im Maßstab stimmen.
  2. Tapete passend zu antiken Möbeln: Richten Sie den Raum nach einer alten Stilvorlage ein. Orientieren Sie sich an originalen Fotos, aus Büchern, Magazinen, im Internet, um Mobiliar und Tapete passend zueinander zu bestimmen. Kompletten Sie das Interieur durch originalgetreue Wohnaccessoires und Leuchten.
  3. Blumen-Renaissance in Kassettenoptik: Tapezieren Sie die Wand mit einer überstreichbaren Makulaturtapete. Wählen Sie nun eine stimmungsvolle Tapete mit Blumenbouquets und schneiden Sie davon je nach Länge der Wand 2-4 Streifen zu, ca. 120 cm lang und 50 cm breit (auch andere Formate sind möglich). Bringen Sie die Tapetenstreifen mit gleichem Abstand zueinander an, so dass sich eine harmonische Wirkung ergibt. Streichen Sie die weißen Zwischenräume in einem Unifarbton, der in der Tapete vorkommt. Anschließend werden die Tapetenstreifen mit Profilleisten zu Kassetten eingefasst.
  4. Edelste Stilblüten für den Wohnbereich: Eine cremeweiße oder champagnerfarbene Glasperlentapete, deren glitzernde Perlen Ornamente formen, bietet erlesenen Luxus. Kombinieren Sie mit samtig weichen Sitzmöbeln in Grau-Rosé und sachlich monumentalen Deko-Objekten aus Kupfer oder Bronze.